Pressemeddelelse · Kiel · 08.03.2021 SSW-Ratsfraktion beantragt Runden Tisch zur Rettung der Traditionsschiffe

Die Situation spitzt sich für die Kieler Traditionsschiffe weiter zu. Um den übergreifenden und individuellen Problemen der Kieler Schiffe und ihrer Träger wirksam begegnen zu können, beantragt die SSW-Ratsfraktion Kiel in der kommenden Ratsversammlung die Einrichtung eines Runden Tisches zur Rettung der Traditionsschiffe. Dazu erklärt Ratsherr Marcel Schmidt, Vorsitzender der SSW-Ratsfraktion Kiel:

„Mit der MS Stadt Kiel meldete nun nach der TS Zuversicht schon das zweite Kieler Traditionsschiff, dass es durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie in ein schwieriges wirtschaftliches Fahrwasser gerät. Den Schiffen bricht mit dem pandemiebedingten Ausfall der meisten ihrer Törns und Ausfahrten und damit der zahlenden Passagiere ihre Haupteinnahmequelle weg. Dementgegen stehen die immer noch zu stemmenden Unterhaltungskosten, die nun besonders hart zu Buche schlagen.

Um hier Abhilfe zu schaffen und den Traditionsschiffen gezielt helfen zu können, stellen wir für die kommende Ratsversammlung den Antrag ‚Runder Tisch Traditionsschiffrettung‘ (Drs. 0240-2021). Neben den Kieler Traditionsschiffen sollen an diesem Runden Tisch auch der Dachverband der deutschen Traditionsschiffe, die Verwaltung und die Ratsfraktionen vertreten sein, um gemeinsam gezielt Lösungsansätze und Herangehensweisen zu entwickeln, wie die Landeshauptstadt und ihre Traditionsschiffe die vor ihnen liegenden Herausforderungen bestmöglich meistern können.

Kiel und seine Traditionsschiffe bilden eine Einheit, denn beide Teile – das Schiff und sein Heimathafen – stiften einander Identität. Deshalb sind die Probleme des Schiffs auch Probleme des Hafens. Einen Verlust seiner Traditionsschiffe und ihrer mannigfaltigen Engagements und Angebote für die Stadtgesellschaft und die Besucher*innen wäre für unsere maritime Identität und das Kieler Selbstverständnis als Sailing.City kaum zu verkraften. Deshalb müssen wir uns jetzt gemeinsam zusammensetzen, um individuell zugeschnittene sowie auch übergreifende Lösungen zu finden, die uns helfen, die maritime Tradition unserer Landeshauptstadt am Leben zu erhalten. Wir würden uns freuen, wenn wir noch mehr Fraktionen für diese Sache gewinnen können.“

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