Pressemeddelelse · Kiel · 05.11.2020 SSW-Ratsfraktion: Die KiWoG braucht mehr Wohnungen

In ihrem Alternativantrag zu einem Vorstoß der Linken fordert die SSW-Ratsfraktion Kiel einen stetigen und regelmäßig an das Bevölkerungswachstum angepassten Anstieg des Wohnungsbestandes der Kieler Wohnungsgesellschaft (KiWoG). Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende Ratsherr Marcel Schmidt:

„Die Kieler Wohnungsgesellschaft ist ein wichtiges Werkzeug der Landeshauptstadt, um auf dem leider längst aus dem Ruder gelaufenen Wohnungsmarkt im Sinne der Kieler*innen als mäßigendes Korrektiv tätig zu werden. Damit das auch mit dem nötigen Effekt geschehen kann, braucht die KiWoG einen Bestand an Wohnungen, der auf dem Kieler Wohnungsmarkt genügend Gewicht hat. Wir haben uns über den Antrag der Linken ‚Kommunalen Wohnungsbau ausweiten!‘ (Drs. 0827/2020) deshalb sehr gefreut, da er diese Stoßrichtung ebenfalls verfolgt. In unserem eigenen Alternativantrag (Drs. 0965/2020) streben wir allerdings mit Blick auf die schwierige Haushaltslage einen geringeren jährlichen Aufwuchs des KiWoG-Wohnungsbestandes von 300 anstelle von 500 Einheiten an, um durch die damit verbundene Entlastung des Haushalts eine Mehrheit für den Antrag zustande zu bringen.

Zudem ist uns wichtig, dass der von der Landeshauptstadt voranzutreibende Ankauf und Neubau für den KiWoG-Bestand eng an das jeweils zu erwartende Bevölkerungswachstum geknüpft ist. Dafür soll alle fünf Jahre evaluiert werden, ob der jährliche Aufwuchs des Wohnungsbestands von mindestens 300 Einheiten mit der dann vorhandenen Bevölkerungsentwicklung im Einklang ist. Wir brauchen die Kieler Wohnungsbaugesellschaft als Werkzeug im Baukasten der Wohnungspolitik, aber wir müssen auch dafür Sorge tragen, dass wir es möglichst präzise und mit dem nötigen Geschick einsetzen.“

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