Pressemeddelelse · Kiel · 21.08.2020 SSW-Ratsfraktion Kiel für flächendeckendes WLAN im gesamten Stadtgebiet für alle Schülerinnen und Studierenden

Während die Ratsmehrheit kaum weiteren Handlungsbedarf beim Ausbau der WLAN-Versorgung in Kiel sieht, steht die SSW-Ratsfraktion nach wie vor hinter ihrem Antrag „Flächendeckendes WLAN im gesamten Stadtgebiet für alle Schüler*innen und Studierenden“. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende Ratsherr Marcel Schmidt:

„In der Coronakrise wurde das digitale Lernen im Fernunterricht von einer Nischen-Erscheinung praktisch von einem Tag auf den anderen zum Rückgrat der deutschen Bildungslandschaft. Die Nutzung digitaler Lernangebote von Schulen und Hochschulen bedingt allerdings nicht nur das Vorhandensein digitaler Endgeräte, sondern auch Internetverbindungen in ausreichender Qualität und Bandbreite. Nicht allen Schüler*innen und Studierenden in Kiel steht eine entsprechende Onlineverbindung zur Verfügung.

Die bisherigen Initiativen aus der Ratsversammlung in Bezug auf WLAN-Zugänge und WLAN-Ausleuchtung verfolgten eine andere Zielrichtung als die, die wir jetzt haben: Dort ging es um eine Ausleuchtung, die sich am Nutzerverhalten orientierte. Nun geht es um die Bereitstellung einer Infrastruktur, die sich an den Anforderungen und Angeboten der Schulen und Hochschulen orientiert. Selbst wenn man eine baldige Beherrschbarkeit der Corona-Pandemie voraussetzt, werden digitale Lernangebote ein fester Bestandteil der Bildungslandschaft bleiben.

Aus diesem Grund haben wir den Antrag „Flächendeckendes WLAN im gesamten Stadtgebiet für alle Schüler*innen und Studierenden“ (Drs. 0650/2020) eingebracht. Darin bitten wir Oberbürgermeister und Verwaltung, die für reibungsloses Online-Lernen nötige WLAN-Ausleuchtung zu ermitteln, WLAN-Anbieter*innen für die nötige Erweiterung der Infrastruktur zu gewinnen und dort, wo kostenfreie Angebote nicht mit Partnern geschaffen werden können, selbst Realisierungsmöglichkeiten für eine entsprechende WLAN-Infrastruktur zu ermitteln.

Auch wenn diese Initiative gestern auf taube Ohren fiel, ist und bleibt unser Ziel, auch in der Krise eine Chancengleichheit in der Bildung herzustellen und dafür zu sorgen, dass niemand abgehängt wird, weil seine Internetverbindung nicht ausreicht, um an Videokonferenzen teilzunehmen.“

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