Pressemeddelelse · Kiel · 12.01.2021 SSW-Ratsfraktion: Der Kieler Busverkehr muss die Stadtteile mehr in den Fokus nehmen

Die SSW-Ratsfraktion begrüßt die Diskussion über die Dezentralisierung des Kieler Busverkehrs zu Gunsten der Kieler Stadtteile. Zur Berichterstattung über den Antrag „Angebotsverbesserung ÖPNV“ der Ampelkooperation in den Kieler Nachrichten (12.01.2021) erklärt der SSW-Fraktionsvorsitzende Ratsherr Marcel Schmidt:

„Der Antrag ‚Angebotsverbesserung ÖPNV‘ der Kooperation ist sehr unkonkret verfasst und ergibt erst Sinn, nachdem erläuternde Stellungnahmen aus der Kooperation für die Presseberichterstattung angefordert wurden. Vieles von dem, womit das eigentliche Antragsziel dargestellt wird, kommt uns bekannt vor und haben wir bereits aus den Reihen der CDU gehört. Querverbindungen für die Kieler Buslinien sind jedoch ein Thema, das alle Kieler*innen schon seit vielen Jahren bewegt. Die meisten Linien werden momentan nur zentralisiert über den Hauptbahnhof geführt. Wir brauchen jedoch einen viel stärkeren Fokus auf die Stadtteile und deren Verbindungen untereinander. Erst dadurch kann der Bus als Verkehrsmittel konkurrenzfähig werden, wenn man von einem Stadtteil in den nächsten möchte, ohne vorher erst am Hauptbahnhof vorbeifahren zu müssen.

In diesem Zusammenhang begrüßen wir die Idee von Achim Heinrichs, einen verbindenden Rundkurs für die Stadtteile im Kieler Norden mit einer Schnellbus-Ergänzung in die Innenstadt einzurichten. Wir müssen gerade die ÖPNV-Verbindung in die Stadtteile nördlich des Kanals leistungsfähiger machen, um die trennende Wirkung der Wasserstraße wieder auszugleichen.

Die generelle Bus-Taktung ist nach unserer Auffassung an einigen Stellen der Landeshauptstadt verbesserungsbedürftig. Wir regen – nicht zum ersten Mal – an, die Abfahrtszeiten nicht nur am Hauptbahnhof, sondern auch in den Stadtteilen zu optimieren und gegebenenfalls mit den Arbeitszeiten von vor Ort ansässigen Betrieben zu koppeln. Damit die bisherigen Erfolge der Verkehrswende auch gefestigt werden, müssen wir die gestiegenen Bedarfe am ÖPNV in Liniennetz und Taktung auch abbilden.“

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