Pressemeddelelse · Kiel · 02.03.2021 SSW-Ratsfraktion Kiel zu Traditionssegler-Patenschaften: Wer Heyerdahl sagt, muss auch Zuversicht sagen

Die SSW-Ratsfraktion Kiel hofft auf die Zustimmung zu ihrem Antrag „Patenschaft für das Segelschiff "TS Zuversicht"“, der im heutigen Innen- und Umweltausschuss beraten wird. Dass die Ampelkooperation bereits in der vergangenen Ratsversammlung eine Ablehnung des Antrags andeutete, irritiert insofern, da die Ratsversammlung mit der Thor Heyerdahl bereits die Patenschaft über einen anderen Traditionssegler unter ähnlichen Bedingungen übernahm. Dazu erklärt Ratsherr Marcel Schmidt, Vorsitzender der SSW-Ratsfraktion Kiel:

„Unserem Antrag ‚Patenschaft für das Segelschiff "TS Zuversicht"‘ (Drs. 0158/2021) sieht man seine enge Verwandtschaft mit der Beschlussvorlage des Stadtpräsidenten von 2017 ‚Patenschaft für das „Segelschiff Thor Heyerdahl“‘ (Drs. 0523/2017) auf den ersten Blick an. Damit wollen wir sicherstellen, dass die eindeutigen Parallelen zwischen beiden Vorgängen schnell offensichtlich werden. Beides sind Traditionssegler, die sich mit ihrer Jugendarbeit einen Namen gemacht haben. Die Zuversicht und die Thor Heyerdahl bringen mit ihren Aktionen und Angeboten jeweils seit Jahrzehnten Jugendliche mit unterschiedlichsten Hintergründen und Herkünften zueinander und vermitteln ihnen durch die hautnahe praktische Beschäftigung mit dem Seglerhandwerk wichtige Werte und Schlüsselkompetenzen wie Teamwork und wie es ist, Verantwortung für andere Menschen zu übernehmen.

Bei der in Dänemark gebauten und von Kiel aus für internationale Begegnungen verwendeten TS Zuversicht kommt für uns zusätzlich noch die deutsch-dänische Verbindung zum Tragen, die ein Ausdruck von Kiels eigener deutsch-dänischer Geschichte ist. Ebenso wie unsere Städtepartnerschaft mit Aarhus bringt das Schiff Kiel und Dänemark einander näher und verankert unsere Landeshauptstadt im skandinavischen Raum. Dadurch hat gerade dieses Traditionsschiff für die dänische Minderheit in Kiel eine besondere Bedeutung.

Deshalb waren wir mehr als erstaunt darüber, dass der SPD-Vertreter in der Beratung unseres Antrags in der vergangenen Ratssitzung sagte, er könne darin nichts erkennen, was eine Patenschaft rechtfertigt. Wir sind der Auffassung, dass die TS Zuversicht die Kriterien erfüllt, die auch der Thor Heyerdahl die Patenschaft der Ratsversammlung nach einstimmigem Beschluss ermöglicht haben. In diesem Sinne ist es nur folgerichtig, auch der Zuversicht eine Patenschaft zu gewähren. Wenn sich in Zukunft noch andere Schiffe finden, die in dieses Schema passen, so sind wir von der SSW-Ratsfraktion die letzten, die sich noch weiteren Patenschaften in den Weg stellen würden. Wir hoffen, dass wir die Mehrheit davon überzeugen können, sich mit der Ratsversammlung in dieser Form für eine wichtige Facette von Kiel Sailing.City einzusetzen.“

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