Pressemeddelelse · 22.11.2017 Die Landesregierung muss den Tierheimen finanziell unter die Arme greifen

Der SSW hat jetzt per Antrag die Landesregierung aufgefordert, die Tierheime im Land nachhaltig und dauerhaft finanziell zu fördern. Hierzu erklärt der tierschutzpolitische Sprecher des SSW im Landtag, Flemming Meyer:

Die Tierheime in Schleswig-Holstein leisten einen enormen Einsatz für Tierwohl und Gesellschaft. Zur Finanzierung dieser wichtigen Arbeit sind die Tierheime jedoch auf die klammen Kassen der Kommunen und Spender angewiesen. 

Kein Wunder also, dass die meisten Tierheime chronisch unterfinanziert und sanierungsbedürftig sind. Umfragen des Tierschutzbundes zufolge stapeln sich in schleswig-holsteinischen Tierheimen Defizite von durchschnittlich 57.000 Euro jährlich. Der Investitionsstau beträgt schätzungsweise zwei Millionen Euro. Das können Kommunen und Spender nicht allein auffangen. Hier muss auch das Land Verantwortung übernehmen. Deshalb haben wir einen Antrag in den Landtag eingebracht, mit dem wir die Tierheime finanziell, personell und baulich absichern wollen. Konkret fordert der SSW die Landesregierung auf, die Sanierung der Tierheime aus Fondsmitteln, etwa dem Sondervermögen Impuls, zu ermöglichen und die Tierheime zudem durch institutionelle Zuschüsse  personell und finanziell abzusichern. Das sind wir den vielen Menschen schuldig, die sich jeden Tag ins Zeug legen, um herrenlosen Haus- und Nutztieren ein würdiges Leben zu ermöglichen. 

Weitere Artikel

Tale · 20.11.2020 Die Arbeitsbedingungen in Teilen der Fleischindustrie sind unmenschlich

Weiterlesen

Pressemeddelelse · 24.11.2020 Das Schweigen brechen: Mehr Frauenhäuser für Schleswig-Flensburg und Nordfriesland!

Anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen gibt das „Frauenpolitische Forum“ des SSW folgende Pressemitteilung heraus:

Weiterlesen

Pressemeddelelse · Kiel · 20.11.2020 Warum die SSW-Ratsfraktion Kiel der November-Ratssitzung im Schloss ferngeblieben ist

Die Kieler SSW-Ratsfraktion hat mit ihrer Nichtteilnahme an der ersten Ratssitzung im Festsaal des Kieler Schlosses ein Zeichen gesetzt: Der Umzug der Ratsversammlung ist ein teurer und nach Prüfung des Stadtpräsidenten unnötiger Vorgang, der Politikverdrossenheit provoziert und das Stadtparlament von der Kieler Bevölkerung entfremdet. Dazu erklären Ratsherr Marcel Schmidt und Ratsfrau Dr. Susanna Swoboda, Vorsitzender und stellvertretende Vorsitzende der SSW-Ratsfraktion:

Weiterlesen