Press release · 30.11.1999 Husumer Schiffswerft nicht im Stich lassen

Anlässlich des heute eingeleiteten Insolvenzverfahrens der Husumer Schiffswerft äußerten die Vorsitzende des SSW im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Anke Spoorendonk und der Vorsitzende der SSW-Kreistagsfrakrion in Nordfriesland, Lars Harms aus Koldenbüttel großes Bedauern über den möglichen Arbeitsplatzverlust für die Westküste:

"Der mögliche Verlust von 250 Arbeitsplätzen ist sehr schwer zu verkraften für Husum und für die gesamte Westküste. Gerade auch durch den großen Ausbildungsbereich ist die Husumer Schiffswerft einer der wichtigsten Arbeitgeber der Region. Der SSW fordert daher die Landesregierung auf, die Husumer Schiffswerft nicht im Stich zu lassen. Die Landesregierung muss sich zusammen mit der Geschäftsführung und Betriebsrat der Werft sowie den Kreditgebern darum bemühen ein zukunftsfähiges Sanierungskonzept zu erstellen evtl. unterstützt durch Landesbürgschaften."

Dabei gehe es nicht darum ein unwirtschaftliches Unternehmen durch staatliche Zuschüsse künstlich am Leben zu halten, so Spoorendonk und Harms.

"Wir sind aber der Meinung, dass die Husumer Schiffswerft insbesondere durch Schiffsreparaturen und Instandhaltung sowie den Bau von Windmühlen noch Entwicklungsmöglichkeiten hat und deshalb eine Chance bekommen sollte. Im Interesse der Beschäftigten und der Bevölkerung vor Ort müssen die Verantwortlichen aber schnell handeln," so die beiden SSW-Politiker abschließend.

Weitere Artikel

Speech · 07.05.2026 Krieg in Nahost trifft auch Schleswig-Holstein

Zum mündlichen Bericht der Landesregierung über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten erklärt die wirtschafts- und energiepolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:

Weiterlesen

Speech · 08.05.2026 Sonntagseinkauf pragmatisch weiterentwickeln

„Statt auf starre Grenzwerte bei Fläche und Einwohnerzahl zu setzen, sollten wir die Sonntagsöffnung personalloser Märkte dort ermöglichen, wo sie dem tatsächlichen Bedarf der Menschen vor Ort entspricht.“

Weiterlesen

Speech · 08.05.2026 Ersatzschulen nicht am ausgestreckten Arm verhungern lassen!

„Während die Sachkosten für die öffentlichen Schulen laufend angepasst werden, bekommen die Ersatzschulen, Schülerkostensätze basierend auf historischen Sachkosten Berechnungen. In einigen Kommunen kommt es zwischen den Sachkostenbeträgen für Schüler einer öffentlichen Schule und Schülern einer Ersatzschule zu einer erheblichen Differenz zu Lasten der Ersatzschulen.“

Weiterlesen