Pressemeddelelse · Kiel · 25.06.2020 Industriepolitik: Kieler SSW-Ratsfraktion fordert breit angelegten Dialog zum aktuellen Abwärtstrend

Die SSW-Ratsfraktion Kiel sieht den drohenden Arbeitsplatzabbau bei Caterpillar mit Sorge und empfiehlt die Wiederaufnahme des Industriepolitischen Dialogs, wie er bereits in der letzten Wahlperiode geführt wurde. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende Ratsherr Marcel Schmidt:

„Schon wieder droht dem Industriestandort Kiel ein Verlust von Arbeitsplätzen. Wir stimmen der Auffassung der Industrie- und Handelskammer zu, dass sich der Personalabbau bei Caterpillar leider in einen aktuellen Trend einreiht. Nach Hell Gravures Abwanderung nach Schwentinental und dem Verlust der Fertigung von Toshiba-Ökoloks deutet sich ein weiterer Rückschlag an, der jetzt von Caterpillar ausgeht. Eine Folge unternehmerischer Entscheidungen, die der Landeshauptstadt zu denken geben sollte.

Deswegen sind wir immer noch verwundert über das arrogante Auftreten des Wirtschaftsdezernenten und Oberbürgermeisters Dr. Ulf Kämpfer im Wirtschaftsausschuss, als es an die Beratung unseres Antrags ‚Was macht eigentlich der industriepolitische Dialog?‘ (Drs. 0127/2020) ging. Der Antrag wurde auf Empfehlung des Oberbürgermeisters von der Ampelkooperation abgelehnt, obwohl wir darin Fragen aufwarfen, die der Kieler Industrie Kopfschmerzen bereiten: Welche Standortfaktoren können in Kiel verbessert werden und welche Unterstützung und Rückendeckung erhält die Landeshauptstadt bei der Sicherung des Industrie- und Wirtschaftsstandortes von Landes- und Bundesregierung?

Der derzeitige Abwärtstrend bei der Kieler Wirtschaftspolitik zeigt uns nun aber umso deutlicher: Um die Arbeitsplätze zu erhalten und die Arbeitsbedingungen zu verbessern, müssen wir wieder mehr miteinander reden: mit und über die Kieler Industrie. Aber vor allem mit ihr.“

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