Press release · 13.06.2012 Lars Harms zum Bau der A 20: Schwarz-Gelb hat Finanzierungslücke verschwiegen

Zur Kritik von CDU und FDP zu den Plänen der Landesregierung zur A 20 erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms:

 


 

„Im Gegensatz zur schwarz-gelben Landesregierung werden wir nicht den Abschnitt 7 zuerst bauen, sondern nach dem dritten Abschnitt den vierten Abschnitt planfeststellen und bauen. Dadurch wird die A 20 weitergeführt zur A 7. Und dadurch erhalten die Region Ostholstein und die Hansestadt Lübeck eine direkte Verbindung zum nördlichen Teil Hamburgs mitsamt dem dortigen Flughafen.“

 


 

„Der eigentliche Skandal ist doch nicht, dass wir vernünftigerweise dort weiterbauen, wo der bisherige Bau endet, und wo man den meisten Nutzen für die Bürger erzielen kann. Der Skandal ist, das die abgewählte Landesregierung verschwiegen hat, dass ihr mindestens seit November letzten Jahres klar war, dass es erhebliche Schwierigkeiten bei der Finanzierung der Elbquerung gibt“, so Lars Harms. 

 


 

Statt sich konkrete Finanzierungszusagen von der Bundesregierung zu sichern wollte Schwarz-Gelb - quasi als Demonstration des Willens, die A 20 zu bauen - einen Abschnitt zwischen A 23 und Glückstadt bauen, der nutzlos in der Landschaft gelegen hätte. Ohne Anbindung an die A 20 und die westliche Elbquerung. 

 

„Das ist unverantwortliche Politik, und damit werden wir in der Tat Schluss machen“, stellte Lars Harms in seiner heutigen Regierungserklärung klar. 

 


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