Press release · 21.09.2010 Mittelstand/Tariftreue: Schön, dass CDU und FDP es endlich verstanden haben

Zum heute von Wirtschaftsminister De Jager vorgestellten Regierungsentwurf für ein Mittelstandsförderungsgesetz erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der SSW-Landtagsfraktion, Lars Harms:

„Dieser Tag ist ein pädagogischer Meilenstein. Mit fünf Jahren Verspätung ist es auch in die Köpfe der CDU und der FDP durchgedrungen, dass die Tariftreue keine sozialistische Überregulierung ist, sondern die Umsätze und die Arbeitsplätze der mittelständischen Wirtschaft in Schleswig-Holstein sichert. Die Landesregierung hat leider Recht, dass eine weitergehende Sicherung der Tariftreue europarechtlich nicht zulässig ist. Allerdings gibt es noch die Möglichkeit, im Bereich des ÖPNV eine Tariftreue oberhalb der Mindestlöhne zu sichern, ohne mit dem Europarecht zu kollidieren. Der SSW wird anstehenden parlamentarischen Beratungen nutzen, um bei schwarz-gelb für eine solche Erweiterung zu werben..“

Weitere Artikel

Press release · 22.10.2026 Anke Spoorendonk hat gezeigt, wie viel eine Minderheit für das ganze Land bewegen kann

Zur Verleihung der Ehrendoktorwürde der Europa-Universität Flensburg an die ehemalige SSW-Ministerin Anke Spoorendonk erklärt die SSW-Landesvorsitzende Sybilla Nitsch:

Weiterlesen

Event · Flensborg · 11.11.2026 Podiumsdiskussion im Flensborghus: Lässt das System unsere Kinder und Jugendlichen im Stich?

Kinderarmut ist auch in unserer Gesellschaft eine große Herausforderung. Doch wo stößt unser Hilfesystem an seine Grenzen, wer trägt die Verantwortung und was können wir gemeinsam verändern?

Weiterlesen

Press release · 28.10.2026 FASD-Betroffene: Landesregierung weiß wenig und tut gar nichts

Alkoholkonsum während der Schwangerschaft kann beim Kind lebenslange Beeinträchtigungen verursachen, die sogenannten Fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD). Doch wie viele Erwachsene mit FASD in Schleswig-Holstein leben und welche Hilfsangebote ihnen zur Verfügung stehen, weiß die Landesregierung nicht. Trotzdem sieht sie keinen Bedarf für zusätzliche spezifische Maßnahmen.

Weiterlesen