Press release · 19.12.2006 Paralympisches Zentrum im Kappeln: SSW fordert Aufklärung im Wirtschaftsausschuss des Landtages

Zur heutigen Presseberichten über das scheitern der Planungen zum Paralympischen Zentrum in Kappeln, sagte der wirtschaftspolitische Sprecher des SSW, Lars Harms:

„Sollte sich die Angaben über das Verhalten des Wirtschaftsministeriums in Zusammenhang mit dem Paralympischen Zentrum bewahrheiten, wäre dies ein herber Rückschlag für Kappelns Bemühungen nach dem Wegfall der Bundeswehrarbeitsplätze zukunftsfähige Strukturen zu schaffen. Der SSW fordert daher vom Wirtschaftsministerium Aufklärung warum man die Landeszuschüsse gekürzt und neue Bedingungen für den Bau des Paralympischen Zentrum in Kappeln aufgestellt hat. Ich habe daher den Vorsitzenden des Wirtschaftsausschusses Hans-Jörn Arp gebeten, dieses Thema auf die erste Sitzung des Wirtschaftausschusses im neuen Jahr – am 17.1.2007 – zu setzten. Neben dem Wirtschaftsministerium muss auch Kappelns Bürgermeister Feodoria die Gelegenheit bekommen, sich zu diesen Fall zu äußern.“


Der Brief von Lars Harms an den Wirtschaftsausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtages im Wortlaut:

An den
Wirtschaftsausschuss
des Schleswig-Holsteinischen Landtages
Herr Vorsitzender Hans-Jörn Arp
Landeshaus Kiel

 

Kiel, d. 19.12.2006

Sehr geehrter Herr Arp,
aufgrund der heutigen Presseberichterstattung im Flensburger Tageblatt „Holländischer Planer zieht Millionen-Projekt zurück“ möchte ich Sie darum bitten, folgenden Punkt auf die Tagesordnung der Wirtschaftsausschusssitzung am 17. Januar 2007 zu setzen:

- Bericht der Landesregierung über Bezuschussung des geplanten Paralympischen Zentrums in Kappeln und mündliche Anhörung des Kappeler Bürgermeisters Roman Feodoria zum gleichen Thema.


Mit freundlichen Grüßen

 

Lars Harms, MdL

Weitere Artikel

Press release · 30.09.2026 Minderheitenberichte: Jetzt ist der Erhalt auch parlamentarisch festgezurrt

Der Innen- und Rechtsausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtags hat heute den gemeinsamen Änderungsantrag von SSW, CDU und Bündnis 90/Die Grünen zum Erhalt der kommunalen Minderheitenberichte beschlossen. Damit ist die ursprünglich von der Landesregierung geplante Streichung der Berichtspflicht vom Tisch. Hierzu erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

Weiterlesen

Speech · 08.10.2026 Mehr Sicherheit für queere Menschen!

„Eine progressive Queerpolitik ist eine der zentralen Säulen einer offenen, demokratischen Gesellschaft. Wir müssen uns gemeinsam für die Rechte, Sichtbarkeit und gesellschaftliche Teilhabe queerer Menschen einsetzen!“

Weiterlesen

Speech · 08.10.2026 Kulturelle Vielfalt erhalten!

„Gesellschaftlich gesehen ist die KSK eine bewusste Unterstützung des Kulturbereiches. Die Versicherten bringen die Hälfte der Leistungen selbst auf, die Verwerter tragen mit 30 % bei und der Bund schießt 20 % dazu. Diese Unterstützung könnte ausgeweitet werden: sowohl was die Verwerter angeht, aber eben auch den Bund.“

Weiterlesen