Pressemeddelelse · Kiel · 04.03.2020 SSW-Ratsfraktion Kiel hält Bauausbildung in Kiel und stößt Lerncampus für Bauberufe in Kiel-Friedrichsort an

Die SSW-Ratsfraktion begrüßt einen Lerncampus für Bauberufe im Industriegebiet in Kiel-Friedrichsort. Der Vorsitzende der SSW-Ratsfraktion, Ratsherr Marcel Schmidt sagt dazu:

„Damit wird eine zukunftsfähige Grundlage für die künftige Bau-Ausbildung in Kiel geschaffen. Für den SSW ist es zwingend erforderlich, dass die Berufsbildung für den Bau-Bereich in Kiel verbleibt, um weite Wege für die Schüler*innen und Auszubildenden zu vermeiden. Darüber hinaus ist es für die Betriebe in Kiel ein Standortvorteil, wenn die Ausbildung in Kiel bleibt. Wir halten das Gelände in Friedrichsort für sehr gut geeignet; der Lerncampus wird eine Bereicherung für den Stadtteil sein.

Die Zeit drängt, das sehen wir genauso wie die Bildungsdezernentin Renate Treutel. Deshalb hatten wir bereits im Februar 2019 in der Ratsversammlung den Antrag ‚Die Bau-Ausbildung bleibt in Kiel‘ (Drs. 0125/2019) eingebracht, der das Ziel hatte, nur Standorte in Kiel zu prüfen, um sicherzustellen, dass die Bau-Ausbildung in Kiel bleibt und unnötige Zeitverluste durch das Prüfen von Standorten im Umland zu vermeiden. Leider wurde der Antrag damals von der Mehrheit – der Ampel-Kooperation – in der Ratsversammlung zurückgestellt und wertvolle Zeit verloren. Wir danken der Verwaltung, dass sie trotzdem, zusammen mit der Handwerkskammer Lübeck und der Innung des Baugewerbes, diese zielführende Lösung entwickelt hat. Wir hätten ihr dabei gerne mehr Rückenwind von der Ratsversammlung gewünscht, doch die Gedankengänge dieser Rathauskooperation aus SPD, Grüne und FDP sind immer weniger nachvollziehbar – es werden nahezu alle Anträge abgelehnt, verschleppt oder in Ausschüsse überwiesen, die von der Opposition eingebracht werden, dagegen werden die wenigen inhaltlichen Anträge, die diese Kooperation zustande bringt, frenetisch und in manchmal absurder Weise gefeiert.

Diese Kooperation ist leider immer noch im alten, Konfrontationen-Denken gefangen. Der Weitblick für gemeinsame Lösungen ist viel zu selten vorhanden. In der letzten Ratsversammlung lief die Diskussion vollends aus dem Ruder. Es stand wieder der SSW-Antrag ‚Die Bau-Ausbildung bleibt in Kiel‘ (Drs. 0125/2019) zur Beratung an. In ihm fordert die SSW-Fraktion wie bereits erläutert, dass für den Neubau der abgängigen RBZ-Werkhalle nur Standorte in Kiel geprüft werden sollen. Bildungsdezernentin Renate Treutel bestätigte in einem Redebeitrag, dass die Werkhalle auf Kieler Boden neugebaut werden soll, wie der SSW-Antrag es bereits im Februar 2019 gefordert hat. Dennoch nötigte die Ampelkooperation uns, unseren Antrag zurückzuziehen und drohte damit, ihn ansonsten abzulehnen. Um eine Beschädigung des Projekts abzuwenden, kamen wir dem nach. Es bleibt ein bitterer Beigeschmack von dieser Diskussion zurück.“

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