Press release · 23.01.2004 Auswahl von EU-Schutzgebieten: Zweierlei Maß bei Vögeln

Der SSW-Landtagsabgeordnete Lars Harms befürchtet, dass die Landes­regierung bei der Ausweisung von EU-Vogelschutzgebieten mit zweierlei Maß misst. In einer Kleinen Anfrage fordert er von der Regierung Antwort auf die Fragen, weshalb einige potentielle Gebiete verschont wurden und wie der Vogelschutz finanziert werden soll.

„Wenn der Umweltminister jetzt den Musterschüler der EU spielen will, dann muss er auch sagen, weshalb ganz Eiderstedt unter Schutz gestellt werden soll, aber andererseits viele andere von der EU vorgeschlagene Gebiete nicht angemeldet wurden. Ich habe den Eindruck, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird.

Außerdem soll der Minister jetzt erklären, ob das Geld für Vertragsnaturschutz auf Eiderstedt wirklich zur Verfügung steht und wo es her kommen soll. Bisher ist noch nicht einmal klar, ob die Entschädigung für die Betroffenen vorhanden ist.“

Die Landesregierung hat jetzt zwei Wochen Zeit, um die Anfrage des nord­friesischen SSW-Abgeordneten schriftlich zu beantworten.

Weitere Artikel

Speech · 07.05.2026 Krieg in Nahost trifft auch Schleswig-Holstein

Zum mündlichen Bericht der Landesregierung über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten erklärt die wirtschafts- und energiepolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:

Weiterlesen

Speech · 07.05.2026 Neue Lehrkräfte motivieren und nicht allein lassen!

„Warum soll sich jemand für den Schuldienst interessieren, wenn er oder sie nur von frustrierenden und negativen Erfahrungen hört? Ohne ein vernünftiges Mentoren-System gräbt sich das Ministerium das Wasser für die eigene Kampagne ab: nämlich die Schulen für motivierte Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger attraktiv zu machen.“

Weiterlesen

Speech · 07.05.2026 Faire Wettbewerbsbedingungen für gute Arbeit in Schleswig-Holstein

„Ein Tariftreuegesetz sorgt dafür, dass nicht derjenige den Zuschlag bekommt, der am billigsten kalkuliert - sondern derjenige, der gute Arbeit leistet und faire Bedingungen bietet. Das ist nicht nur eine Frage der sozialen Gerechtigkeit. Das ist auch eine Frage der wirtschaftlichen Vernunft. Denn gute Arbeit entsteht dort, wo Menschen ordentlich bezahlt werden, wo sie Perspektiven haben und wo Unternehmen langfristig denken können.“

Weiterlesen