Pressemeddelelse · Kiel · 18.02.2021 Proteste zeigen: Kiel will Höffner nicht

Die SSW-Ratsfraktion begrüßt die Proteste gegen Möbel Höffner vor der heutigen Sitzung der Ratsversammlung. Die Kieler*innen zeigen deutlich: Diese Ansiedlung hat in der Landeshauptstadt keine Zukunft mehr. Dazu erklären Ratsherr Marcel Schmidt und Ratsfrau Dr. Susanna Swoboda, Vorsitzender und stellvertretende Vorsitzende der SSW-Ratsfraktion Kiel:

„Ein Protest, wie wir ihn heute erlebt haben, wäre bei einer digitalen Ratssitzung nicht möglich gewesen. Die Protestierenden überreichten dem stellvertretenden Stadtpräsidenten Robert Vollborn und Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer symbolisch die über 12.000 Unterschriften, die im Laufe der vergangenen Wochen gesammelt wurden. Die Petent*innen fordern scharfe Konsequenzen für die Umweltzerstörungen, die Höffner auf den Ausgleichsflächen auf seinem Baugelände angerichtet hat.

Wir sehen uns angesichts dieser Proteste und der lautstarken Rufe nach einem Baustopp in unseren Forderungen nach einem Ende der Höffner-Ansiedlung bestärkt. Viele Kieler*innen fühlen sich von dem Möbelkonzern getäuscht. In dieser Hinsicht mussten wir Höffner leider als Wiederholungstäter erleben und müssen weiterhin davon ausgehen, dass die Kette der Fehlleistungen in diesem Ansiedlungsprozess nicht abreißen wird. Deshalb muss die Klimaschutzstadt Kiel jetzt Konsequenzen ziehen und nicht nur die Umweltvergehen von Möbel Höffner ahnden, sondern mit dem Konzern in Verhandlungen über die Rückabwicklung der Ansiedlung einsteigen. Denn eines zeigte spätestens der heutige Tag: Kiel will Höffner nicht.“

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