Press release · 29.01.2007 Kanal-Baggergut im Küstenschutz wiederverwerten

Der SSW fordert die Landesregierung auf, das Baggergut vom geplanten Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals für den Küstenschutz einzusetzen. „Die geschätzten 8 Millionen Kubikmeter Baggergut aus dem Kanal könnten an den Küsten sinnvoll eingesetzt werden. Das ist allemal effizienter und umweltfreundlicher, als sie irgendwo in die Natur zu kippen“, sagt der umweltpolitische Sprecher des SSW im Landtag, Lars Harms.

„Die Landesregierung hat bisher nicht geprüft, ob das Material aus dem Nord-Ostsee-Kanal sinnvoll weiterverwendet werden kann.  Das geht aus der Antwort des Landwirtschaftsministeriums auf meine Kleine Anfrage zur Verwendung des Baggerguts hervor. Gleichzeitig sollen wieder Millionen für Sand ausgegeben werden, um die Küsten zu sichern. Der SSW fordert deshalb die Landesregierung auf, die Verwendung des Kanal-Baggerguts im Küstenschutz zu prüfen.“

Die Kleine Anfrage von Lars Harms finden Sie im Internet hier
 
 

Weitere Artikel

Speech · 18.06.2026 Gehörlosen Menschen endlich Anerkennung geben!

„Als Minderheitenpartei wissen wir, was es bedeutet, wenn Menschen übersehen werden. Wir wissen, wie wichtig es ist, dass nicht immer nur diejenigen berücksichtigt werden, die ihre Interessen am schrillsten vertreten. Und vielleicht fällt uns deshalb besonders deutlich auf, wenn diejenigen vergessen werden, die keine große Lobby haben. Für mich ist das Gehörlosengeld deshalb weit mehr als eine finanzielle Leistung. Es ist ein Zeichen des Respekts. “

Weiterlesen

Speech · 19.06.2026 Demokratie weiterentwickeln!

„Es geht es darum, unsere Demokratie zu schützen, zu verbessern, gleichsam weiterzuentwickeln wie zu bewahren.“

Weiterlesen

Speech · 19.06.2026 Missunde III - Ein peinlicher Verlauf

„Sollte sich erweisen, dass die Missunde III-Fähre nicht dauerhaft betriebsfähig ist für diese Querung an der Schlei, muss für den Übergang die Missunde II eingesetzt, damit dann ein kleinerer, betriebsfähiger und wirtschaftlicher Neubau einer Fähre geplant werden kann. Es braucht dringend einen verlässlichen Plan und es braucht Vertrauen, das wachsen kann.“

Weiterlesen