Press release · 16.09.2004 Leck hat gute Chancen

Um über die Situation in Leck zu diskutieren traf sich der amtierende Bürgermeister von Leck, Klaus-Michael Tatsch, mit Vertretern des SSW aus Nordfriesland. Eingeladen zu dieser Diskussionsrunde hatte der SSW-Kreisvorstand zusammen mit der SSW-Kreistagsfraktion sowie der Lecker SSW-Fraktion in Husum. „Es ist wichtig sich über die Gegebenheiten in Leck zu informieren, um gemeinsam Lösungen zu finden und zusammenzuarbeiten“, so der SSW-Kreisvorsitzende Ulrich Stellfeld-Petersen, der die Initiative von Herrn Tatsch (parteilos), die Parteien in Nordfriesland kennenzulernen, sehr begrüßte. „Höchste Priorität hat bei uns die Hauptstraße in Leck, viele kleine Geschäfte stehen leer und wir suchen nach Investoren, um das Einkaufen in Leck wieder attraktiver zu machen“, so Lecks neuer Bürgermeister. Er kam in Begleitung der drei SSW-Gemeindevertreter von Leck, Willi Heinrich Petersen, René Crusius und Norbert Thomsen. Ab dem 1.Januar 2005 wird ein Sozialzentrum zusammen mit dem Amt Karrharde in Leck eingerichtet werden im ehemaligen Amtsgebäude. Dort wird dann auch die deutsch-dänische Arbeitsvermittlung untergebracht sein. Die Bücherei wird ins VR-Bank-Gebäude verlagert in die Hauptstraße, was gleichzeitig die Hauptstraße wiederbeleben soll. „Wir müssen mit dem Kirchturmdenken aufhören und mit anderen Gemeinden zusammenarbeiten“, so Herr Tatsch, „denn die Strukturen sind in anderen Städten und Gemeinden ähnlich.“ Um aktive Wirtschaftspolitik zu betreiben soll eine Datenbank für Nordfriesland erstellt werden, damit Anbieter sich über das Internet einklicken können.
„Wir haben in Leck auch einige Sahnestücke, wie die Druckerei Clausen und Bosse und die Nordsee-Akademie, die dem neuesten Standard gerade angeglichen wird. Sehr zu begrüßen ist der Ausbau der dänischen Schule, ein Millionenprojekt“, so Klaus-Michael Tatsch.
Am Ende der Sitzung formulierte der Kreisvorsitzende Ulrich Stellfeld-Petersen den Wunsch einer engen Zusammenarbeit, die auf sachliche und freundschaftliche Art stattfinden möge.

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