Press release · 15.12.2017 Schulfrieden adé

Zur Weigerung der Jamaika-Koalition, die Mehrbedarfskosten bei der Umstellung auf das G9-Gymnasium zu tragen, erklärt die bildungspolitische Sprecherin des SSW im Landtag, Jette Waldinger-Thiering:

Es ist zum Mäuse melken: Statt den Schulfrieden und die gute Konjunktur zu nutzen, um endlich die Unterrichtsqualität in den Vordergrund zu stellen, werden wir uns wieder jahrelang Schulstrukturen beschäftigen. 

Dabei lässt die Jamaika-Koalition keine Gelegenheit aus um maximale Verwirrung zu stiften. Denn zur inhaltlichen Ausgestaltung schweigt sich die Koalition ebenso aus wie zu der Frage, welche personellen und baulichen Veränderungen die Umstellung erfordern. 

Klar scheint nur, dass G9 in Windeseile herbeidiktiert werden soll, und dass die Schulträger die Suppe finanziell auslöffeln dürfen. Denn unseren Antrag auf Übernahme der Mehrbedarfskosten hat Jamaika gestern kategorisch abgelehnt; ein Schlag ins Gesicht der Kommunen. 

Herzlichen Glückwunsch, Jamaika: Dilletantischer lässt sich ein Schulfrieden nicht aufkündigen.

Weitere Artikel

Press release · 17.06.2026 Günther hat heute eine Chance verpasst

Zur Debatte im Landtag über die Konsequenzen aus dem Urteil des Landesverfassungsgerichts und dem Sonderbericht des Landesrechnungshofs zur Northvolt-Wandelanleihe erklären der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer, sowie die wirtschaftspolitische Sprecherin, Sybilla Nitsch:

Weiterlesen

Speech · 17.06.2026 Modellprojekt „Grundschule bis zur Klasse sechs“ für die Westküste

„Aktuell kämpfen im mittleren Nordfriesland mindestens drei Gemeinden für den Erhalt ihrer Grundschule, da sie nicht genug Kinder beschulen. Hier könnte doch ein Modellprojekt „Grundschule bis zur Klasse sechs“ die Rettung sein. Das würde auch die Gemeinschaftsschule in Bredstedt und die Gymnasien in Niebüll und Husum entlasten.“

Weiterlesen

Speech · 17.06.2026 Die Fischerei gehört auf´s Meer und nicht ins Museum!

„Der SSW ist überzeugt: Wer die Fischerei erhalten will, darf sich nicht darauf beschränken, ihren Rückgang zu verwalten. Wer die Fischerei erhalten will, muss ihr eine Zukunft ermöglichen. Nicht als Museumsstück. Nicht als Nebenerwerb. Nicht ausschließlich als Dienstleister für Monitoring und Naturschutz. Sondern als lebendigen, modernen und wirtschaftlich tragfähigen Bestandteil unseres Landes.

Weiterlesen