Pressemeddelelse · 06.11.2000 SSW besucht den dänischen Ministerpräsidenten Poul Nyrup Rasmussen - Im Mittelpunkt der Gespräche stehen die Minderheitenzuschüsse

Am 22. und 23. November 2000 besuchen die SSW-Abgeordneten Anke Spoorendonk, Lars Harms und Silke Hinrichsen mit ihren Mitarbeitern die dänische Hauptstadt Kopenhagen. Dabei ist es gelungen, ein hochkarätiges und umfangreiches Besuchsprogramm zusammenzustellen.

Höhepunkt des Besuches wird ein Gespräch mit Ministerpräsident Poul Nyrup Rasmussen und Sozialminister Henrik Dam Kristensen sein. Dabei wird die Entwicklung der Zuschüsse für die Minderheit im Mittelpunkt stehen. Die SSW-Abgeordneten werden in Kopenhagen ebenfalls sowohl vom Präsidenten des dänischen Parlamentes Ivar Hansen und Mitglieder aller im „Folketinget" vertretenen Parteien als auch von Wirtschaftsministerin Pia Gjellerup empfangen werden.

„Der direkte Kontakt mit allen Parteien im Folketing und mit der dänischen Regierung ist für uns als Partei der dänischen Minderheit sehr wichtig. Wir freuen uns natürlich ganz besonders, dass der dänische Ministerpräsident Zeit in seinem engen Terminkalender für uns gefunden hat. Das ist keine Selbstverständlichkeit - zeigt aber das enge Verhältnis zwischen der dänischen Minderheit und Dänemark," so Anke Spoorendonk.

Die Vorsitzende des SSW im Landtag Anke Spoorendonk wird erst später zur SSW-Delegation stoßen, weil sie am Mittwoch den 22.11.2000 an der Sitzung des „Beratenden Ausschusses für Fragen der dänischen Minderheit beim Bundesinnenministerium" teilnehmen wird. Die Ausschusssitzung wird von Bundesinnenminister Otto Schily geleitet. „Wir werden die Gespräche sowohl in Kopenhagen als auch in Berlin dazu nutzen, um auf das fehlende Gleichgewicht bei der Finanzierung der Minderheiten im Grenzland hinzuweisen," so Anke Spoorendonk.

Weitere Programmpunkte sind Informationsbesuche der Landtagsvertretung beim Nordischen Ministerrat, bei dem dänischen Arbeitgeberverband „Dansk Industri" sowie beim Betreiber der Öresundbrücke. „Uns interessiert besonders, wie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Dänemark und Schweden in der Öresundregion funktioniert. Vielleicht können wir einige Elemente in unserem Grenzland übernehmen ", so Lars Harms und Silke Hinrichsen. Von Interesse sind ebenfalls die bisherigen Erfahrungen mit der Öresundbrücke, die beim Bau einer kommenden Fehmarnbelt-Brücke für Schleswig-Holstein nützlich sein könnten.

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