Press release · 10.06.2005 SSW fordert gleiche Förderung für die „Phänomenta“

Der SSW kritisiert, dass die Landesregierung durch die Förderung eines neuen Science Centers in Kiel die Existenzgrundlage der „Phänomenta“ in Flensburg gefährdet. „Das mindeste ist jetzt, dass der Ministerpräsident sich bei der Förderung der Phänomenta ebenso großzügig zeigt“, sagt die Vorsitzende des SSW im Landtag, Anke Spoorendonk.

„Wenn in Kiel ein neues Science Center entsteht, dann wird es das Dritte zwischen Kiel und Apenrade. Deshalb haben wir weiterhin die große Sorge, dass die hoch gelobte ‚Phänomenta’ dadurch deutlich an Publikum verliert. Die ‚Phänomenta’ wurde schon mit öffentlichen Geldern aufgebaut und kommt im täglichen Betrieb ohne öffentliche Zuschüsse aus. Es widerspricht jeglicher Vernunft, einer bestehenden erfolgreichen Einrichtung im Land durch eine hoch subventionierte Neugründung das Wasser abzugraben.

Wir erwarten jetzt, dass die höchst vorteilhafte Landesförderung für das neue Science Center von bis zu 75 % der Kosten auch der Stadt Flensburg für den Ausbau der ‚Phänomenta’ angeboten wird, damit diese sich dem neuen Wettbewerber unter fairen Bedingungen stellen kann.“

Weitere Artikel

Speech · 07.05.2026 Krieg in Nahost trifft auch Schleswig-Holstein

Zum mündlichen Bericht der Landesregierung über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten erklärt die wirtschafts- und energiepolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:

Weiterlesen

Speech · 08.05.2026 Sonntagseinkauf pragmatisch weiterentwickeln

„Statt auf starre Grenzwerte bei Fläche und Einwohnerzahl zu setzen, sollten wir die Sonntagsöffnung personalloser Märkte dort ermöglichen, wo sie dem tatsächlichen Bedarf der Menschen vor Ort entspricht.“

Weiterlesen

Speech · 08.05.2026 Ersatzschulen nicht am ausgestreckten Arm verhungern lassen!

„Während die Sachkosten für die öffentlichen Schulen laufend angepasst werden, bekommen die Ersatzschulen, Schülerkostensätze basierend auf historischen Sachkosten Berechnungen. In einigen Kommunen kommt es zwischen den Sachkostenbeträgen für Schüler einer öffentlichen Schule und Schülern einer Ersatzschule zu einer erheblichen Differenz zu Lasten der Ersatzschulen.“

Weiterlesen