Pressemeddelelse · 18.01.2004 SSW in Nordfriesland begrüßt Friesisch-Gesetz

„Wir begrüßen den Gesetzentwurf für ein Friesisch-Gesetz.“ sagte uns Ulrich Stellfeld-Petersen, Kreisvorsitzender des SSW in Nordfriesland. „Für den Kreis Nordfriesland und die Insel Helgoland ist dies ein Meilenstein in der Minderheitenpolitik. Durch dieses Gesetz werden vielfältige Möglichkeiten für die Förderung der friesischen Sprache geschaffen, die wir dann auch auf Kreisebene und kommunaler Ebene umsetzen müssen“ so Ulrich Stellfeld-Petersen weiter.
Schon in der letzten Legislaturperiode hat der SSW im nordfriesischen Kreistag eine Initiative eingebracht, um die Nutzung der friesischen Sprache durch den Kreis Nordfriesland auszuweiten. Diese Initiative konnte damals aufgrund von formalen Hindernissen nicht weiterverfolgt werden. Diese formalen Hindernisse werden nun durch die Bestimmungen im Gesetzentwurf aus dem Weg geräumt, so dass dann der Weg für mehr Friesisch im öffentlichen Raum frei wird. Deshalb wird der SSW Nordfriesland dafür Sorge tragen, dass die Möglichkeiten, die das Gesetz dann bietet, auch genutzt werden.
„Die Sichtbarmachung der friesischen Sprache in allen öffentlichen Bereichen und die Förderung der friesischen Sprache wirkt positiv auf die Identität der friesischen Minderheit und trägt im übrigen der europäischen Minderheitenpolitik Rechnung“ sagte Stellfeld-Petersen unserer Zeitung.
„Der SSW hofft, dass alle politischen Gruppierungen im Land diese Gesetzesinitiative unterstützen und somit der Vielfalt der Sprachen und Kulturen im Land Fortgang geben“ teilt uns der Kreisvorsitzende abschließend mit.

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