Press release · 20.08.2004 SSW-Initative: Danewerk als Weltkulturerbe anmelden

Der SSW schlägt im Landtag vor, das Danewerk bei der UNESCO als Welt­kultur­erbe anzumelden. „Das Danewerk ist das größte archäologische Denk­mal Nord­europas und hat eine zentrale Rolle in der deutsch-dänischen Geschichte unserer Region gespielt. Deshalb muss es erhalten und für den Tourismus besser genutzt werden“, sagt die Vorsitzende der SSW-Landtags­gruppe, Anke Spoorendonk:

„Das Danewerk ist ein Pfund, mit dem Schleswig-Holstein wuchern kann. Deshalb schlagen wir vor, die Wall­anlage als Weltkulturerbe anzumelden. Damit wird die kulturelle Bedeutung des Danewerks gewürdigt, seine Attraktivität für Touristen wird unterstri­chen und die gesamte Region kann zum Erhalt der Anlage beitragen.

Die nächste Chance, ein Weltkulturerbe in Deutschland anzumelden, besteht voraus­sichtlich frühestens in 10 Jahren. Die Erfahrungen mit der Anmeldung des römischen Limes in Süd­deutsch­land haben aber gezeigt, dass so etwas über viele Jahre hinweg vorbereitet werden muss. Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um mit den aufwän­digen Vorbereitungen zu beginnen.“

In seinem Antrag (Drs. 15/3599) fordert der SSW die Landesregierung auf, gemeinsam mit Fachleuten, dem Kreis Schles­wig-Flens­burg, Gemein­den, und anderen Betroffenen die Anmeldung der Wallanlage bei der UNESCO vorzubereiten. Der Antrag wird in der kommenden Woche im Landtag beraten.

Weitere Artikel

Press release · 30.09.2026 Minderheitenberichte: Jetzt ist der Erhalt auch parlamentarisch festgezurrt

Der Innen- und Rechtsausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtags hat heute den gemeinsamen Änderungsantrag von SSW, CDU und Bündnis 90/Die Grünen zum Erhalt der kommunalen Minderheitenberichte beschlossen. Damit ist die ursprünglich von der Landesregierung geplante Streichung der Berichtspflicht vom Tisch. Hierzu erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

Weiterlesen

Press release · Flensborg · 14.10.2026 Die Landesregierung lässt die Grenzregion im Stich

Die erhebliche Verschlechterung des grenzüberschreitenden Bahnverkehrs zeugt von einem erheblichen Versagen politischer Verantwortung.

Weiterlesen

Press release · Flensborg · 14.10.2026 JVA Flensburg: Rückkehr erst Ende 2028, Kosten seit 2023 um 12,4 Millionen Euro gestiegen

Christian Dirschauer (SSW): „Beim Personal darf es nicht die nächste Verzögerung geben“

Weiterlesen