Press release · 20.08.2004 SSW-Initative: Danewerk als Weltkulturerbe anmelden

Der SSW schlägt im Landtag vor, das Danewerk bei der UNESCO als Welt­kultur­erbe anzumelden. „Das Danewerk ist das größte archäologische Denk­mal Nord­europas und hat eine zentrale Rolle in der deutsch-dänischen Geschichte unserer Region gespielt. Deshalb muss es erhalten und für den Tourismus besser genutzt werden“, sagt die Vorsitzende der SSW-Landtags­gruppe, Anke Spoorendonk:

„Das Danewerk ist ein Pfund, mit dem Schleswig-Holstein wuchern kann. Deshalb schlagen wir vor, die Wall­anlage als Weltkulturerbe anzumelden. Damit wird die kulturelle Bedeutung des Danewerks gewürdigt, seine Attraktivität für Touristen wird unterstri­chen und die gesamte Region kann zum Erhalt der Anlage beitragen.

Die nächste Chance, ein Weltkulturerbe in Deutschland anzumelden, besteht voraus­sichtlich frühestens in 10 Jahren. Die Erfahrungen mit der Anmeldung des römischen Limes in Süd­deutsch­land haben aber gezeigt, dass so etwas über viele Jahre hinweg vorbereitet werden muss. Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um mit den aufwän­digen Vorbereitungen zu beginnen.“

In seinem Antrag (Drs. 15/3599) fordert der SSW die Landesregierung auf, gemeinsam mit Fachleuten, dem Kreis Schles­wig-Flens­burg, Gemein­den, und anderen Betroffenen die Anmeldung der Wallanlage bei der UNESCO vorzubereiten. Der Antrag wird in der kommenden Woche im Landtag beraten.

Weitere Artikel

Press release · 07.01.2026 Will Goldschmidt gegen sich selbst in den Wahlkampf ziehen?

Zu den Forderungen von Energieminister Tobias Goldschmidt nach einer schnellen Abkehr von US-Flüssiggas und mehr Tempo beim Ausbau erneuerbarer Energien (SHZ-Ausgabe vom 6. Januar) erklärt die wirtschaftspolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:

Weiterlesen

Press release · Flensborg · 07.01.2026 Hafen Ost: Ministerium bestätigt SSW-Kurs

Schluss mit der siebenjährigen Hängepartie der Verwaltung

Weiterlesen

Press release · Flensborg · 07.01.2026 Fraktionen sehen folgenschweren Führungsfehler: Fehlende Transparenz und mangelnder Pragmatismus gefährden Flüchtlingshilfe

Weiterlesen