Pressemeddelelse · 15.06.2017 SSW will Tag der Landesverfassung als Feiertag einführen

Der SSW hat jetzt wie im Wahlkampf angekündigt einen Antrag zur Neuregelung der Sonn- und Feiertage eingebracht. Lars Harms: ”Wir sagen nicht nur, was wir tun - wir tun auch, was wir sagen”.

Demnach soll möglichst noch ab diesem Jahr der 13. Dezember als neuer arbeitsfreier Feiertag in Schleswig-Holstein eingeführt werden. Als „Tag der Landesverfassung“. 

„Im Vergleich zu anderen Bundesländern sind die Arbeitnehmer in Schleswig-Holstein mit nur neun arbeitsfreien Feiertagen deutlich im Nachteil. Diese Schlechterstellung wollen wir jetzt ein Stück weit aufheben, mit einem eigenen landesspezifischen Feiertag“, sagte Lars Harms heute in Kiel. 

Der SSW hatte seinen Vorschlag bereits im Dezember 2016 in die öffentliche Diskussion eingebracht. Daraufhin seien auch andere Parteien auf den Zug aufgesprungen, etwa mit der Forderung nach einem Reformationstag. 

Da in Schleswig-Holstein aber bereits sechs christlich geprägte und nur drei weltliche Feiertage existieren, habe man sich bewusst für einen zusätzlichen weltlichen Feiertag entschieden, so Harms. 

Das Datum 13. Dezember bezieht sich auf den 13. Dezember 1949, als im Landtag die damalige Landessatzung beschlossen wurde - als Vorläufer der Landesverfassung. Eine Sternstunde für Gesellschaft, Grundrechte und Demokratie in unserem Land. 

Harms: „Die Landesverfassung ist das prägende Dokument allen gesellschaftlichen Zusammenlebens in Schleswig-Holstein. Denn sie atmet die Offenheit und sprachliche und kulturelle Vielfalt, die uns zusammen hält hier oben im echten Norden. Das sollte uns einen Feiertag wert sein.“

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