Pressemitteilung · 18.09.2026 Missunde: Versprechen ersetzen keine Fähre

Zum Dringlichkeitsantrag zur Zukunft der Schleifähre Missunde erklärt die wirtschaftspolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:

„Die Menschen an der Schlei haben dieses Spiel inzwischen oft genug erlebt: Die Landesregierung kommt vorbei, verspricht eine Lösung – und sobald die Kameras weg sind, passiert wieder nichts.

So war es bei der Missunde III. Und genauso läuft es jetzt beim geplanten Neubau. Am 7. August verkündete Minister Madsen: Die Entscheidung sei gefallen, jetzt werde sie umgesetzt. Anderthalb Monate später fehlen noch immer Planungsauftrag und Zeitplan.

Wie oft sollen die Menschen vor Ort das noch glauben? Herr Madsen, Herr Günther: Regiert da überhaupt noch jemand?

2029 läuft das Fährzeugnis der Missunde II aus. Mit anderen Worten: Die Zeit für einen Neubau läuft uns davon.

Deshalb erwarten wir jetzt konkrete Entscheidungen: Der Planungsauftrag muss raus. Der Zeitplan muss auf den Tisch. Und die Landesregierung muss erklären, wie sie die Verbindung absichert, bis die neue Fähre tatsächlich fährt.

Die Menschen an der Schlei brauchen keine weitere Ankündigung. Sie brauchen eine Fähre, die fährt. Und das ist wahrlich nicht zu viel verlangt."
 

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