Press release · 01.06.2007 Der Universitätsrat bleibt problematisch

Zur heutigen Pressekonferenz des Wissenschaftsministers Austermann erklärt die Vorsitzende des SSW im Landtag, Anke Spoorendonk:
 
 „Wir brauchen Lotsen, die dafür Sorgen, dass die Hochschulen in Schleswig-Holstein nicht auf Kollisionskurs kommen und die übergeordnete Sicht auf die Hochschullandschaft in Schleswig-Holstein nicht aus dem Auge verlieren. Mit dem neuen Universitätsrat geht Austermann aber viel weiter. Er unterstellt die Universitäten einem Zentralkomitee, das zukünftig über die Entwicklung der drei Universitäten entscheidet. Dies wird kaum die Autonomie der Hochschulen und die Transparenz der Entscheidungswege befördern.

Dass der Universitätsrat insgesamt höchst problematisch ist, ging sowohl aus der Landtagsdebatte wie auch aus vielen Stellungnahmen der Fachleute hervor. Daran hat auch die Ernennung der Mitglieder nicht geändert. Wir werden ihn genau im Auge behalten.“

Weitere Artikel

Press release · 19.02.2026 Christian Dirschauer: Das Land darf sich nicht hinter Förderrichtlinien verstecken

Zur heutigen Beratung im Finanzausschuss zum Antrag der Stadt Flensburg auf Fördermittel für den Neubau der abgesackten Kaikante erklärt der Vorsitzende und finanzpolitische Sprecher der SSW-Landtagsfraktion, der Flensburger Abgeordnete Christian Dirschauer:

Weiterlesen

Speech · 25.02.2026 Mehr soziale Gemeinschaft für Schleswig-Holstein

„Vor allem soll es um den sozialen Zusammenhalt in diesen Stadtteilen gehen. Wie kann man diesen Stärken? Indem man Quartiersmanagerinnen und -manager anheuert, um eine Schnittstelle zwischen Stadtverwaltung, sozialen Trägern sowie der Nachbarschaft schafft. Eine Dorfkümmerin oder -Kümmerer für die Stadt quasi.“

Weiterlesen

Speech · 25.02.2026 In den Hochschulen entstehen starke Startups

„Die Ausgründungen dürfen nicht mehr länger von individuellen Strategien einzelner Professoren und Fachbereiche abhängen, sondern müssen strukturell in den Hochschulen verankert werden. Das kostet Geld, das in den Haushalt eingestellt werden muss – und zwar nicht als auslaufende Projektförderung. Große, vermeintlich renommierte Unternehmensansiedlungen à la Northvolt zu subventionieren, sichert zwar ansehnliche Schlagzeilen; die Unterstützung hiesiger Startups sichert aber langfristig den Standort Schleswig-Holstein.“

Weiterlesen