Press release · 29.04.2013 Kompromiss sichert den Standort Husum

Zur Einigung über die Zukunft der Windmesse erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms:

 


 

„Nach Jahren der Streitigkeiten und Unsicherheit um den Messestandort Husum ist es jetzt unter Einschaltung der rot-grün-blauen Landesregierung gelungen, einen Kompromiss um die Zukunft der Windmesse herbei zu führen. 

 


 

Durch die künftige Ausrichtung der Husum-Messe unter dem Dach einer gemeinsamen Messegesellschaft ist eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe  gewährleistet. Keiner der beiden Messepartner kann ein Interesse am Misserfolg der jeweils anderen Messe haben, da in der Dachgesellschaft sowohl Gewinne als auch Verlustrisiken gemeinsam getragen werden. 

 

Gut und wichtig ist auch, dass das neue Konzept von den führenden Unternehmen der Windenergie-Branche mitgetragen wird. Auch hier findet der gefundene Kompromiss Zustimmung. 

 


 

Jetzt werden die Kräfte gebündelt, statt sich weiter zu beharken. Das sichert nicht zuletzt den Standort Husum, der nun mittelfristig Planungs- und Finanzierungssicherheit für die Ausrichtung seiner alle zwei Jahre stattfindenden Windmesse hat. 

 

Durch die gemeinsame Ausrichtung mit der Metropole Hamburg gewinnt Husum als Mekka der Windenergie nochmals deutlich an Schlagkraft, so dass Konkurrenzstandorte weltweit künftig kaum noch Chancen haben dürften, an diesem Status zu kratzen. Daher müssen auch Hotellerie, Handwerk und Einzelhandel in Nordfriesland keine Umsatzeinbußen befürchten. 

 


 

Ganz anders hätte es ausgesehen, wenn diejenigen, die heute am lautesten Brüllen, nicht mit Fahnen und Trompeten abgewählt worden wären. Denn durch bloßes Aussitzen des Konflikts, wie es die schwarz-gelbe Vorgängerregierung jahrelang vorgezogen hat, wäre die WindEnergy in Husum bald nur noch ein Kapitel in der Stadtchronik aus besseren Zeiten. Die rot-grün-blaue Landesregierung hat dafür gesorgt, dass der Windmesse-Standort Husum auch weiterhin Geschichte schreiben wird.“ 

 


 


 

 

Weitere Artikel

Press release · 28.08.2026 Das Grenzland ist keine Müllkippe für schwarz-grüne Probleme

Zu den Plänen der Landesregierung, Bauschutt aus dem Rückbau des Atomkraftwerks Brokdorf per Zwangszuweisung in Harrislee zu deponieren, erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

Weiterlesen

Press release · Kiel · 01.09.2026 Abwassergebühren: Klarheit statt voreiliger Erhöhung

Zur Presseberichterstattung über die Schmutzwassergebühr, welche laut Verwaltung im kommenden Haushalt um mehr als 50 Prozent erhöht werden soll, erklärt der Vorsitzende der SSW-Ratsfraktion Kiel, Ratsherr Marcel Schmidt:

Weiterlesen

Press release · Kiel · 01.09.2026 Afghanische Kieler*innen schützen: Land und Bund müssen handeln

Zur Debatte der Aktuellen Stunde in der vergangenen Ratsversammlung um die Situation afghanischer Staatsangehöriger in Kiel und ihrer problematischen Situation um die afghanische Botschaft in Berlin erklärt Ratsmitglied Jaqueline Hörlöck, Sprecherin für Migration der SSW-Ratsfraktion Kiel:

Weiterlesen