Pressemeddelelse · 07.01.2004 Vogelschutz auf Eiderstedt: Zielen, statt mit Schrot zu ballern

Anlässlich der heutigen Umweltausschusssitzung des Landtages hat der nordfrie­sische SSW-Abgeordnete Lars Harms die geplante Ausweisungen von Vogel­schutz­gebieten kritisiert. Der Umweltminister schieße mit seinen Vorschlägen für Eider­stedt weit über das Ziel hinaus:

„Die EU hat für die Benennung von Vogelschutzgebieten klar vorgegeben, dass nur die geeignetsten Gebiete gewählt werden sollen. Deshalb geht die For­derung des Umweltministers, nahezu ganz Eiderstedt als Vogelschutzgebiet auszu­weisen, völlig an den EU-Kriterien für die Gebietsauswahl vorbei. Egal ob es um 13.000 Hektar geht oder um 30.000 Hektar; es ist vollkommen unrealistisch, solche riesigen Flächen unter Schutz zu stellen. Der Umweltminister sollte bei seiner Jagd auf Vogel­schutz­gebiete lieber gezielt auswählen, statt mit der Schrotflinte um sich zu ballern.

Ich hoffe, dass die anderen Mitglieder der Regierung noch mehr auf die Wünsche der Westküste eingehen, statt blind der Gebietsauswahl des Umweltministeriums zuzu­stim­men. Es gibt nämlich noch Möglichkeiten, die verfahrene Lage zu entzerren. Zum Beispiel muss endlich wieder daran gedacht werden, das Vorland zu beweiden, um es den Enten und Gänsen als Rast- und Nahrungsgebiet wieder zugänglich zu machen. Dies würde speziell der Nonnengans helfen, die in der Vogelschutz­richt­linie aufgeführt ist – und dies wäre auch eine Maßnahme, die dem Küstenschutz dient."

Weitere Artikel

Tale · 10.01.2022 Jamaika hat sich zur Adventszeit weggeduckt

„Testen und Impfen, das waren die Forderungen des SSW bereits im Herbst 2021. Also nix mit hätte hätte Fahrradkette oder Schlaumeierei. Nein, hier hat die Landesregierung bereits im Herbst die Situation deutlich unterschätzt. Die Landesregierung zwischen den Meeren hat die Omikron-Welle nicht kommen sehen. “

Weiterlesen

Pressemeddelelse · 13.01.2022 Stefan Seidler: Schwangerschaftsabbrüche - Flensburg braucht Lösung im Sinne der Patienten

"Die Bundesregierung hat auf meine Frage mit Blick auf Schwangerschaftsabbrüche im künftigen Neubau des ökumenischen Krankenhauses in Flensburg geantwortet - der Ball liegt jetzt bei der schleswig-holsteinischen Landesregierung", so der SSW-Bundestagsabgeordnete Stefan Seidler.

Weiterlesen

Pressemeddelelse · Kiel · 12.01.2022 SSW-Ratsfraktion Kiel: Postdienstleistungen müssen erhalten bleiben

Das drohende Ende der Postfiliale in Suchsdorf reiht sich ein in einen neuen Rückgang an Post-Infrastruktur, wodurch sich sowohl in Zentrumsnähe als auch in den äußeren Stadtteilen die Nahversorgungssituation verschlechtert. Die SSW-Ratsfraktion appelliert an die Post und ihre Vertragspartner*innen, sich ihrer Verantwortung für die Versorgung der Bevölkerung bewusst zu werden und bittet den Oberbürgermeister, mit der Post Kontakt aufzunehmen, um dem Rückgang entgegenzusteuern. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende Ratsherr Marcel Schmidt:

Weiterlesen