Pressemeddelelse · 16.04.2009 Wahlalter 16: Zwei Kreuze allein reichen nicht aus

Zum Vorschlag der Grünen, das Wahlalter zu Landtagswahlen auf 16 Jahre herabzusetzen, erklärt der jugendpolitische Sprecher des SSW im Landtag, Lars Harms:

"Unser Land hat lange eine Vorreiterrolle bei der Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen übernommen. Mit der erneuten Diskussion um die Beteiligung von 16- und 17-Jährigen an der Landtagswahl bekommt Schleswig-Holstein eine Chance, diesen Anspruch wieder aufzugreifen. Dies begrüßen wir ausdrücklich.

Allerdings reicht es nicht aus, dass der Landtag den Jugendlichen sagt, jetzt dürft ihr uns auch wählen. Das wäre ein Windei. Ein Wahlrecht für Minderjährige ist nur dann sinnvoll, wenn es von weiteren Mitbestimmungs- und Beteiligungsmöglichkeiten im Alltag flankiert wird. Nur hier können Kinder und Jugendliche nachhaltig lernen, dass es sich lohnt, sich in die demokratische Meinungsbildung einzumischen.

Zwei Kreuze allein reichen nicht aus, um demokratisches Bewusstsein zu entwickeln.Der SSW wird daher seine Zustimmung für eine entsprechende Änderung des Wahlrechts wie seinerzeit beim Kommunalwahlrecht davon abhängig machen, dass die Beteilugung von Kindern und Jugendlichen insgesamt gestärkt wird."

Weitere Artikel

Lars Harms am Meer

Pressemeddelelse · 25.09.2020 Die AfD bleibt brandgefährlich

Zum Austritt des Abgeordneten Frank Brodehl aus der AfD-Fraktion erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms:

Weiterlesen

Pressemeddelelse · 25.09.2020 Wir geben den Menschen Sicherheit

Zur Verständigung von CDU, SPD, Grünen, FDP und SSW über Notkredite zur Abfederung der Auswirkungen der Coronakrise erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms:

Weiterlesen

Tale · 25.09.2020 Grundsteuerreform rechtssicher, möglichst einfach und möglichst gerecht umsetzen

Der koalitionsinterne Konflikt bei Jamaika muss nun zeitnah gelöst werden, sonst stehen unsere Kommunen am Ende womöglich ganz ohne Modell und damit Grundsteuereinnahmen da. Wichtig ist uns letztendlich, dass die Reform insgesamt nicht zu einer versteckten Steuererhöhung in den Kommunen führt.

Weiterlesen