Pressemeddelelse · 06.02.2004 Zweisprachige Beschilderung: SPD muss zur Vernunft kommen!

Mit Bedauern haben der SSW-Fraktionsvorsitzender Gerhard Maas und die SSW-Kreisvorsitzende Birgit Seidler die Äußerungen der SPD-Vertreter im Planungsausschuss zur geplanten Einführung von zweisprachigen Schildern zur Kenntnis genommen. Dazu sagte Gerhard Maas:

"Wenn davon die Rede ist „der SSW sollte doch erst einmal bei unseren nördlichen Nachbarn für zweisprachige Schilder sorgen„ ,dann erinnert dies an eine Argumentation, die wir eigentlich eher von der national-konservativen Ecke heraus kennen als der SSW vor einigen Jahren die zweitsprachige Beschilderung für Flensburg gefordert hatte – übrigens gemeinsam mit SPD-Politikern. Von daher ist die ablehnende Haltung der SPD heute völlig unverständlich!“

Birgit Seidler verwies darauf, dass sich alle Parteien einig sind, dass Flensburgs Zukunftsperspektive in der Bedeutung als Grenzstadt liegt:

„Aus Sicht des SSW es geht daher darum durch die zweitsprachige Symbolik zu unterstreichen, dass Flensburg seine Zukunft als Motor der deutsch-dänischen Zusammenarbeit in der Region sieht. Natürlich hat die zweisprachige Beschilderung auch eine besondere Bedeutung für die dänische Minderheit in der Stadt. Denn dadurch wird die dänische Geschichte und Kultur der Stadt im öffentlichen Bereich entsprechend gewürdigt und deshalb unterstützen wir die Initiative der CDU.“

Birgit Seidler und Gerhard Maas appellieren gemeinsam an die SPD in dieser sensiblen Angelegenheit zur Vernunft zu kommen und der zweisprachigen Beschilderung zuzustimmen.

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