Pressemitteilung · 07.10.2009 Gemeinsamer Antrag: SSW und SPD wollen ein deutsch-dänisches Familienzentrum auf Jürgensby errichten

In einem gemeinsamen Antrag von SSW und SPD wird die Verwaltung beauftragt, bis zum 01.12.09 die Errichtung eines deutsch-dänischen Familienzentrums am Schulgang unter Einbeziehung der Hohlwegschule und der Jørgensby-Skolen zu prüfen und zu planen. Dazu gehört u.a. den Bau einer von den Schulen gemeinsam zu nutzenden Sporthalle zu planen; die Errichtung einer gemeinsam zu nutzenden Mensa zu planen; die Verlegung der Kita Johannisstraße auf das Gelände der Hohlwegschule zu planen; einen Plan für die Finanzierung der Maßnahme vorzulegen; zu untersuchen, ob für ein Modellvorhaben dieser Art Landes-, Bundes und EU-Mittel zur Verfügung stehen und Verhandlungen mit dem zu beteiligenden Organisationen und Fachbereichen einzuleiten mit dem Ziel, das Familienzentrum zu errichten.

Dazu sagte SSW-Fraktionsvorsitzender Gerhard Bethge: „ Schon seit längerer Zeit besteht an der städtischen Grundschule Hohlwegschule und der dänischen Schule Jørgensby-Skolen das Interesse an einer Zusammenarbeit auf Verschiedenen Feldern. So haben Elternvertreter und Schulleitungen sich Gedanken gemacht, wie eine engere Kooperation möglich wäre. Es besteht Einigkeit darüber, dass dies wünschenswert ist, und die Idee eines gemeinsamen deutsch-dänischen Familienzentrums nahm Form an.

Sowohl an der Hohlwegschule als auch der Jørgensby-Skolen besteht ein starker Bedarf an zeitgemäßen Einrichtungen für den Schulsport. Die bestehenden Turnhallen beider Schulen werden den heutigen Anforderungen an Schulsporteinrichtungen nicht gerecht.

Am Standort besteht nur die Möglichkeit, eine Halle zu errichten. Das setzt allerdings voraus, dass die Stadt und Dansk Skoleforening dabei zusammen arbeiten. Deshalb ist es sinnvoll, eine gemeinsame Nutzung der Halle zu ermöglichen.“

SPD-Fraktionsvorsitzender Helmut Trost sagte dazu: „Im Rahmen der Bildungsinitiative der Stadt wird auf Sicht eine engere Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Schule angestrebt. Der städtische Kindergarten in der Johannisstraße entspricht nicht dem Standard, der für eine angemessene Betreuung und Förderung der Kinder heute vorhanden sein muss. Daher empfiehlt es sich, ihn an den Standort Hohlwegschule zu verlegen. Gleiches gilt für den Hort des Schwedenheims.

Die Hohlwegschule ist bereits jetzt betreute Grundschule. Im Zuge des Ausbaus der Grundschulen zu offenen Ganztagsschulen wird es notwendig werden, ein Essensangebot zu bieten. Im Rahmen der Erstellung einer Sporthalle wird die jetzige Turnhalle der Hohlwegschule frei. Diese könnte zu Mensa und Veranstaltungsräumen umgebaut werden.

Im Rahmen der Kooperation sollen Beratungsangebote für Kinder und Familien für sowohl die deutschen als auch die dänischen Eltern an beiden Schulen und dem Kindergarten eingerichtet werden. Die Beratung soll die Felder Gesundheit, Erziehung und soziale Fragen abdecken.

Die Entwicklung eines solchen Angebots soll mit den relevanten städtischen Stellen sowie Dansk Sundhedstjeneste, SdU als Träger des dänischen Horts in der Glücksburger Straße und möglichen weiteren Trägern der Belange entwickelt werden.

Bisher ist kein Ort bekannt, an dem eine derartige bi-nationale Zusammenarbeit geplant oder praktiziert wird. Der Stadt eröffnet sich deshalb hier die Chance, so etwas modellhaft zu gestalten.“


Weitere Artikel

Pressemitteilung · 20.01.2022 Bestätigung und Ansporn zugleich

Zur aktuellen Wahlumfrage von Infratest Dimap im Auftrag des NDR erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Spitzenkandidat Lars Harms:

Weiterlesen

Pressemitteilung · Kiel · 21.01.2022 Uni-Ausbau am Bremerskamp: Wichtiger Schritt für die Uni und für Kiel

Zur Vorstellung der Ausbaupläne für das Gelände am Kieler Bremerskamp durch Universität und Land erklärt Marcel Schmidt, Vorsitzender der SSW-Ratsfraktion Kiel:

Weiterlesen

Pressemitteilung · Kiel · 21.01.2022 Personalaufwuchs der Stadtverwaltung: Kiel braucht finanzielle und personelle Handlungsfähigkeit

In der Personalentwicklung der Landeshauptstadt Kiel spricht sich die SSW-Ratsfraktion eindeutig für einen geregelten Stellenaufwuchs aus. Sie stellt in diesem Zusammenhang allerdings auch klar, dass dieser Aufwuchs gebremst werden muss, sobald ein Gleichgewicht zwischen der personellen und der finanziellen Handlungsfähigkeit der Stadtverwaltung gefunden ist. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende Ratsherr Marcel Schmidt:

Weiterlesen