Pressemitteilung · 31.03.2014 Kein Fracking durch die Hintertür!

Zu Medienberichten, wonach CSU-Vizevorsitzender Peter Ramsauer sich für Fracking in Deutschland ausspricht, erklärt der energie- und umweltpolitische Sprecher des SSW im Landtag, Flemming Meyer:

Der Versuch Peter Ramsauers, die Krim-Krise als Chance für die Einführung von Fracking in Deutschland durch die Hintertür zu nutzen, ist nicht nur dreist, sondern fahrlässig. 

Wer meint, die Zukunft der Energieversorgung liegt in der weiteren Ausbeutung unseres Planeten und in Technologien mit einem Gefahrenpotential unüberschaubaren Ausmaßes, der hat aus den letzten 50 Jahren offenbar gar nichts gelernt. 

Deutschland wird noch über Generationen unter dem hochbrisanten Nachlass des Atomzeitalters leiden. Ich kann CDU/CSU deshalb nur warnen, wieder in alte Muster zurück zu fallen. Nochmal lassen die Menschen das nicht mit sich machen! 

Fracking ist eine Gefahr für unser Trinkwasser und gehört verboten. Ich erwarte, dass die Bundesregierung dem gestrigen Kurs ihres bayrischen Koalitionspartners eine Absage erteilt und sich ohne wenn und aber zu einer sauberen Energiewende bekennt. 

Wir sagen: Nein zum Import von amerikanischem Schiefergas und Nein zu Fracking in Deutschland! 

 



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