Pressemitteilung · 06.03.2017 Küstenkoalition unterstützt Regional- und Minderheitensprachen in Kitas

Noch bis Ende des Monats können Kitas, die Niederdeutsch, Friesisch oder Dänisch anbieten, Fördergelder beim Land beantragen: Bis zu 2000 Euro pro Kitagruppe und Jahr. Hierzu erklärt Lars Harms, der Vorsitzende des SSW im Landtag:

Friesisch, Dänisch und „Platt“ sind ein bedeutender Teil jener Sprachen- und Kulturvielfalt, die Nordfriesland so einzigartig macht. Wenn wir diese Vielfalt auch für die Zukunft bewahren wollen, müssen wir so früh wie möglich damit anfangen. 

Deshalb haben wir gemeinsam mit unseren Koalitionspartnern beschlossen, schon bei der frühkindlichen Bildung anzusetzen und künftig auch den Kitas beim Sprachunterricht finanziell unter die Arme zu greifen. 

Bis zu 2.000 Euro pro Kitagruppe und Jahr kann erhalten, wer noch bis zum 1. April einen Antrag stellt. 

Dieses Angebot dürfte insbesondere für viele Kitas in Nordfriesland hochinteressant sein, wo die drei Minderheiten- und Regionalsprachen schon heute vielfach spielerisch gelehrt und erlernt werden. Ich würde mich auch freuen, wenn wir auf diese Weise weitere Kitas motivieren könnten, die bisher noch nicht über ein solches Angebot verfügen.

Weitere Artikel

Lars Harms am Meer

Pressemitteilung · 25.09.2020 Die AfD bleibt brandgefährlich

Zum Austritt des Abgeordneten Frank Brodehl aus der AfD-Fraktion erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms:

Weiterlesen

Pressemitteilung · 25.09.2020 Wir geben den Menschen Sicherheit

Zur Verständigung von CDU, SPD, Grünen, FDP und SSW über Notkredite zur Abfederung der Auswirkungen der Coronakrise erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms:

Weiterlesen

Rede · 25.09.2020 Grundsteuerreform rechtssicher, möglichst einfach und möglichst gerecht umsetzen

Der koalitionsinterne Konflikt bei Jamaika muss nun zeitnah gelöst werden, sonst stehen unsere Kommunen am Ende womöglich ganz ohne Modell und damit Grundsteuereinnahmen da. Wichtig ist uns letztendlich, dass die Reform insgesamt nicht zu einer versteckten Steuererhöhung in den Kommunen führt.

Weiterlesen