Pressemitteilung · Rendsburg-Eckernförde · 12.06.2026 SSW Kreis Rendsburg-Eckernförde: Mobile Arztpraxen können Versorgungslücken schließen
Die ambulante medizinische Versorgung in Schleswig-Holstein soll gesichert werden. Dafür fand heute ein Fachgespräch statt. Interessant dabei war die Vertretung der Kassenärztlichen Vereinigung aus Rheinland-Pfalz. In der Pfalz werden neben Medizinischen Versorgungszentren auch mobile Arztpraxen angeboten, die dann zum Einsatz kommen, wenn es temporär in bestimmten Regionen des Bundeslandes zu einer Unterversorgung an Hausärzten kommt. Dies habe ich im Kreis Rendsburg-Eckernförde bereits vor Jahren vorgeschlagen und mit verschiedenen Akteuren, Senioren- und Behindertenbeiräten, mit dem Ministerium für Justiz und Gesundheit und der Autokraft diskutiert. Denn wir haben eine ungleiche Verteilung an Kassensitzen im Kreis. In und um Eckernförde finden wir eine Versorgungsdichte von 110%. In Schwansen hingegen herrscht eine 40% Unterversorgung, wie der ehemalige Demographiebeauftragte des Kreises evaluiert hatte. Rheinland-Pfalz macht es vor, eine mobile Versorgung in unseren ländlichen Regionen ist also denkbar. Es wird Zeit, die Gespräche mit der KV-SH, der Ärztekammer und den gesetzlichen Krankenversicherungen wieder aufzunehmen, um solch ein Projekt auch in unseren ländlichen Räumen in Schwansen und anderen schlecht versorgten Regionen umzusetzen.