Pressemitteilung · 04.07.2015 SSW fordert die Kreise dazu auf sich klar zum Landestheater zu bekennen

Resolution des SSW Hauptausschuss am 4. Juli 2015 in Christianslyst

1. Der SSW-Hauptausschuss fordert die beteiligten Kreise dazu auf sich klipp und klar zum Landestheater zu bekennen. .

2. Der SSW appelliert daher insbesondere an den nordfriesischen Kreistag den Gesellschaftervertrag nicht zu kündigen.

Begründung:

Es ist unverständlich, dass mehrere Land-Kreise in Schleswig-Holstein überlegen den Gesellschaftervertrag mit dem Landestheater auf zu kündigen. Das Landestheater ist auf einen guten Weg durch die positiven politischen Signale aus Schleswig, Rendsburg und Flensburg sowie der Entscheidung der Gesellschafterversammlung in der letzten Woche.

Die Verhandlungen über die Zukunft des Landestheaters gehen jetzt in eine sensible Phase. Im Kreis Nordfriesland hat der Finanzausschuss für eine Kündigung des Gesellschaftervertrages gestimmt, während der Kultur- und Hauptausschuss sich dagegen ausgesprochen hat. Am 10.Juli entscheidet der Kreistag endgültig darüber. Sollte der nordfriesische Kreistag seine Kündigung wahr machen, ist ein Dominoeffekt bei anderen Kreisen nicht auszuschließen. Dies wäre ein fataler Anfang vom Ende für die flächendeckende Kulturversorgung auf dem Lande. Es geht also darum, ob es in Zukunft noch Theater und gute Kulturangebote im ländlichen Raum geben soll.

Flemming Meyer

SSW-Landesvorsitzender

Weitere Artikel

Lars Harms am Meer

Pressemitteilung · 25.09.2020 Die AfD bleibt brandgefährlich

Zum Austritt des Abgeordneten Frank Brodehl aus der AfD-Fraktion erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms:

Weiterlesen

Pressemitteilung · 25.09.2020 Wir geben den Menschen Sicherheit

Zur Verständigung von CDU, SPD, Grünen, FDP und SSW über Notkredite zur Abfederung der Auswirkungen der Coronakrise erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms:

Weiterlesen

Rede · 25.09.2020 Grundsteuerreform rechtssicher, möglichst einfach und möglichst gerecht umsetzen

Der koalitionsinterne Konflikt bei Jamaika muss nun zeitnah gelöst werden, sonst stehen unsere Kommunen am Ende womöglich ganz ohne Modell und damit Grundsteuereinnahmen da. Wichtig ist uns letztendlich, dass die Reform insgesamt nicht zu einer versteckten Steuererhöhung in den Kommunen führt.

Weiterlesen