Pressemitteilung · 12.02.2003 SSW unterstützt Irak-Aktionstag am 15. Februar

Die SSW-Landesvorsitzende und die SSW-Landtagsabgeordneten rufen dazu auf, den europaweiten Aktionstag gegen einen Irak-Krieg am kommenden Sonnabend zu unterstützen. Neben der bundesweiten Demonstration in Berlin werden unter anderem in 27 europäischen Hauptstädten Großdemonstrationen stattfinden.

„Wer kann, sollte die Gelegenheit nutzen, am Sonnabend in Berlin oder Kopenhagen gegen einen neuen Krieg im Irak zu demonstrieren. Der SSW meint auch, dass ein Krieg nicht die richtige Lösung für die Probleme im Irak ist“, meint die SSW-Landesvorsitzende Gerda Eichhorn.

„Wir können nicht akzeptieren, dass die UNO durch einen solchen Krieg in die Bedeutungslosigkeit verdammt wird. Die brachiale Kriegsrhetorik der Kriegsbefürworter lässt schon gar nicht mehr die Frage zu, was die Folgen eines solchen Krieges wären.

Selbst wenn der amerikanische Angriff mit seinen unübersehbaren Folgen überstanden ist, wird er die gesamte Region in ein unkalkulierbares Chaos stürzen. Er würde den radikalen Islamisten Zulauf bescheren, den israelisch-palästinensischen Konflikt zusätzlich anheizen und die vielen ungelösten Minderheitenprobleme in und um den Irak eskalieren lassen. Deshalb ist der SSW gegen einen Irak-Krieg“, ergänzt die Vorsitzende des SSW im Landtag, Anke Spoorendonk.

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„Wenn also freiwillige Feuerwehren mit Recht vom Dienst befreit werden, dann sollten eben auch alle anderen, die einen anderen einen wichtigen Dienst leisten, ebenso eine Befreiung von der Präsenz beim Arbeitgeber bekommen. Die Hilfe bei Blutspenden und bei Impfungen sollten auch mit aufgenommen werden.“

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