Pressemitteilung · 05.02.2020 Allen Schülerinnen und Schülern den Besuch von NS-Gedenkstätten ermöglichen

Zur heute bekanntgegebenen Förderung der NS-Gedenkstätten in Ladelund, Ahrensbök, und Kaltenkirchen im Rahmen des Bundesprogramms „Jugend erinnert“ erklärt die kulturpolitische Sprecherin des SSW im Landtag, Jette Waldinger-Thiering:

Ich freue mich riesig, dass ganze drei NS-Gedenkstätten in Schleswig-Holstein in das Bundesprogramm „Jugend erinnert“ aufgenommen wurden. Gerade in diesen Zeiten von Fake News und Filterblasen bleibt Erinnerungskultur, die Aufklärung Jugendlicher über die Gräueltaten der Nazis unverzichtbar. Die genannten Gedenkstätten leisten hierzu einen unermesslichen Beitrag und haben jeden zusätzlichen Euro mehr als verdient.

Wichtig ist es aus Sicht des SSW aber auch zu gewährleisten, dass allen Schülerinnen und Schülern ein Besuch der Gedenkstätten ermöglicht wird. Zu diesem Zweck hat die Küstenkoalition seinerzeit einen Haushaltstitel eingeführt, aus dem Schulklassen Zuschüsse für den Bustransport zu Gedenkstätten erhalten können. Auf Nachfragen, ob dieser Haushaltstitel noch auskömmlich ist, habe ich vom Ministerium abweichende Antworten erhalten. Demnach sei es teilweise zur Aufstockung aus anderen Mitteln gekommen. Wir sollten deshalb nochmal genau schauen, ob hier eine Erhöhung nötig ist.

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