Pressemitteilung · 03.09.2009 Bonuszahlungen der HSH Nordbank: Unverantwortlicher Umgang mit Steuergeldern

Zu den heutigen Beratungen im Finanzausschuss über mögliche künftige Bonuszahlungen an die Vorstandsmitglieder der HSH Nordbank, erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher und SSW-Obmann im HSH-Untersuchungsausschuss, Lars Harms:

„Es ist eine bodenlose Unverschämtheit, dass die HSH-Banker sich vorsorglich Bonuszahlungen und Gratifikationen genehmigen, die im direkten Widerspruch zum entsprechenden Beschluss des Landtages stehen. Wer an der Spitze einer Bank steht, die wegen katastrophalen Missmanagements am Tropf der Steuerzahler hängt, kann doch nicht ernsthaft meinen, dass er mehr als eine halbe Million Euro abkassieren kann, sobald es der Bank ein bisschen besser geht. Die abgehobenen HSH-Vorstandsmitglieder benehmen sich so, als säßen sie in einem Raumschiff, das nichts mit dieser Welt zu tun hat. Sie brauchen sich nicht zu wundern, dass die Politik und die Steuerzahler sie längst auf dem Mond wünschen.

Mindestens ebenso schlimm ist es, dass Rainer Wiegard als zuständiges Aufsichtsratsmitglied des Landes nicht diese Regelung gestoppt hat. Damit zeigt er nicht nur, dass er auf das Parlament und seine Beschlüsse pfeift. Als Finanzminister eines Landes, das für diese Bank Milliardenrisiken eingegangen ist, geht er vollkommen unverantwortlich mit den Steuergeldern um, die ihm die Bürger anvertraut haben.“


Weitere Artikel

Pressemitteilung · 11.12.2025 SSW-Initiative erfolgreich: 20 Millionen Euro für Flensburger Bahnprojekte

Mit dem Haushalt 2026 stellt das Land bis 2031 insgesamt 20 Millionen Euro aus den Mitteln des Sondervermögens des Bundes für den Eisenbahnknoten Flensburg bereit. Finanziert werden damit unter anderem der Innenstadtbahnhof sowie der Fernzughalt in Flensburg-Weiche.

Weiterlesen

Pressemitteilung · Flensburg · 11.12.2025 Flensburger Haushalt 2026: Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos!

Weiterlesen

Rede · 11.12.2025 Wir brauchen Schwimmstätten in zumutbarer Reichweite für alle!

„Schwimmstätten dürfen nicht zum Privileg reicher Kommunen werden. Jedes Kind in Schleswig- Holstein muss wohnortnah Zugang zu qualitativem Schwimmunterricht bekommen“

Weiterlesen