Pressemitteilung · 30.06.2025 Grenzüberschreitende Energieplanung wiederbeleben – Wasserstoffpotenziale gemeinsam heben

Zur aktuellen Initiative des Slesvigsk Parti zur Wiederaufnahme der gemeinsamen Energieplanung in Sønderjylland erklärt die Landesvorsitzende des SSW, Sybilla Nitsch:

„Die Herausforderungen der Energiewende machen nicht an der Grenze halt - unsere Planung darf es auch nicht. Es ist daher absolut richtig, dass Slesvigsk Parti eine koordinierte Energieplanung in Sønderjylland wieder aufgreifen will - auch mit Blick gen Süden.“

Der SSW unterstützt den Vorschlag eines grenzüberschreitenden Energieraums ausdrücklich. Gerade beim Thema Wasserstoff sei ein gemeinsames Vorgehen überfällig, so Nitsch:

„Mit der geplanten Wasserstoffleitung durch die Region entsteht eine neue Lebensader für die Energiewirtschaft - aber nur, wenn Kommunen, Energieversorger und Unternehmen auf beiden Seiten der Grenze zusammen denken und planen.“

Auch bei der kommunalen Wärmeplanung sieht der SSW Potenzial für eine abgestimmte Herangehensweise:

„Es wäre fahrlässig, wenn jede Kommune ihre Infrastruktur isoliert plant, während in der Nachbarkommune möglicherweise genau die passende Einspeisung oder Abnahme entsteht. Koordination ist hier nicht nur sinnvoll, sondern notwendig.“

Der SSW will das Thema zügig in die Landespolitik einbringen und schlägt vor, auf der Ebene der Kreise und Landesregierungen eine gemeinsame Plattform zur grenzüberschreitenden Energieplanung zu schaffen.

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