Pressemitteilung · 13.04.2011 CDU und FDP müssen sich von der PR der Glücksspielbranche distanzieren

Zur heutigen Einladung der PR-Agentur PRGS zu einer Online-Pressekonferenz der „Remote Gambling Association“ erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der SSW-Landtagsfraktion, Lars Harms:

„Dass die internationale Glücksspielwirtschaft sich während der Landtags-anhörung zum Glücksspielgesetz zu Wort meldet, zeigt, wie aggressiv sie auf Schleswig-Holstein als Brückenkopf in Deutschland setzt. Die PR-Agentur der Zockerbranche wirbt damit, dass ihr „Politikmanagement“ es den Unternehmen ermöglicht, die rechtlichen „Vorschriften für Produktlabels zu ändern oder zu schaffen“. Das bisherige Verhalten der CDU und der FDP in Schleswig-Holstein bestätigt leider den Eindruck, dass sie sich durch solche Lobbyaktivitäten wirklich beeinflussen lassen. Wenn sie dies so stehen lassen, werden die Folgen für das Ansehen der Landespolitik und das Verhältnis zu anderen Bundesländern verheerend sein.“




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Michael Schunck: „Gerade mit Blick auf die weitreichenden Folgen für den Standort Eckernförde ist ein Schnellschuss unverantwortlich, denn wir müssen uns bewusst sein, dass wir die Stationen, die wir in Eckernförde jetzt schließen, nicht wieder öffnen können. Das schränkt die Daseinsvorsorge in der Region Eckernförde stark ein. Das wird der SSW so nicht mittragen“

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