Pressemitteilung · 07.09.2018 Der Kampf geht weiter

Anlässlich des heutigen CSD-Empfangs im Landeshaus erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms:

Der Christopher Street Day hat sich über die Jahrzehnte in vielen Städten zu bunten, fröhlichen Events entwickelt, auf denen Schwule, Lesben, Transsexuelle aber auch Heterosexuellen gemeinsam für Vielfalt und Selbstbestimmung feiern. Daran war nicht zu denken, als 1969 die ersten CSD-Pioniere in New York unter Pfiffen und wüsten Beschimpfungen auf die Straße gingen, um etwas einzufordern, was eigentlich selbstverständlich sein sollte: Einfach so sein zu dürfen, wie man ist. 

Der Kampf für Gleichberechtigung, gegen Klischees und Vorurteile, ist ein zäher Kampf. Vielleicht auch ein Kampf, der nie ganz enden wird. Und doch ist es gelungen, Politik und Gesellschaft in Deutschland zu verändern in den letzten Jahren. Dass wir so weit gekommen sind, ist den vielen mutigen Menschen zu verdanken, die ohne Visier auf die Straße gingen und klar machten: LBGTIQ ist real. Ihr könnt uns nicht länger ignorieren! 

Der Christopher Street Day mag bunter und fröhlicher geworden sein. Die Botschaft ist dieselbe geblieben. Der Kampf geht weiter, und wir als SSW werden ihn auch in Zukunft voller Überzeugung unterstützen. 

Ich freue mich auf den heutigen Empfang des CSD im Landtag.

Weitere Artikel

Pressemitteilung · 18.03.2026 Preiswucher an der Zapfsäule stoppen – Mobilität darf kein Luxus werden

Anlässlich der durch den Krieg in Nahost stark gestiegenen Energiepreise in Deutschland fand heute im schleswig-holsteinischen Landtag eine Debatte über Möglichkeiten zur Entlastung der Menschen statt. Der Fraktionsvorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer, spricht sich für eine befristete Senkung der Energiesteuer sowie zeitlich begrenzte Preiserhöhungen an Tankstellen aus.

Weiterlesen

Rede · 18.03.2026 Der Ausbau der erneuerbaren Energien funktioniert nur mit breiter Akzeptanz in der Bevölkerung

Alle Beteiligten sollten versuchen, die strittigen Gemeindeöffnungsklausel-Projekte im Land mit der nun vorgelegten Landesentwicklungsplanung in Einklang zu bringen. Im Sinne des Natur- und Artenschutzes, aber auch für die Menschen im Land, die den erneuerbaren Energien bisher sehr positiv gegenüberstanden und auf deren Wohlwollen wir auch künftig angewiesen sind.

Weiterlesen

Rede · 18.03.2026 Rote Gebiete: Der Gewässerschutz muss klar im Vordergrund stehen!

Mit Abschaffung der Roten Gebiete wären nitratbelastete Flächen nicht weg. Die Forderung der FDP gibt ein falsches Signal. Denn die EU fordert die Ausweisung nitratbelasteter Gebiete, davor können wir nicht die Augen verschließen.

Weiterlesen