Pressemitteilung · 24.05.2016 Ein guter Tag für die Familien

Zur heutigen Befassung des Kabinetts mit familienpolitischen Themen erklärt der sozialpolitische Sprecher des SSW im Landtag, Flemming Meyer:

Mit der heutigen Kabinettsbefassung sind wir bei zwei zentralen Punkten im Kitabereich ein gutes Stück weiter: 

1. Ab dem 01.08.2016 stellen wir weitere Mittel für zusätzliche Personalausgaben in der Ganztagsbetreuung bereit. Damit wollen wir den Betreuungsschlüssel in Einrichtungen mit einer Betreuungszeit von über sieben Stunden von 1,5 auf 2 Fachkräfte pro 20 Kinder erhöhen. Dies ist ein klarer Beitrag zur Qualitätsverbesserung in diesem Bereich. Und für den SSW gilt unverändert, dass die Qualitätsverbesserung im Bereich frühkindliche Bildung an erster Stelle stehen muss.

2. Daneben werden wir den Eltern von Kitakindern ab dem 1. Januar 2017 einen nicht unerheblichen Teil der Betreuungskosten erstatten. Diese Erstattung, die im Regelfall 100 Euro beträgt, wird auf Antrag beim Landesamt für soziale Dienste monatlich ausgezahlt. Wir begrüßen ausdrücklich, dass hiervon auch Pflegeeltern profitieren. 

Unser Ziel ist und bleibt, den Zugang zur frühkindlichen Bildung grundsätzlich kostenlos zu gestalten. Doch auch vor diesem Hintergrund ist die Entlastung der Kitaeltern natürlich ein klarer Schritt in die richtige Richtung.

Weitere Artikel

Rede · 07.05.2026 Krieg in Nahost trifft auch Schleswig-Holstein

Zum mündlichen Bericht der Landesregierung über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten erklärt die wirtschafts- und energiepolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:

Weiterlesen

Rede · 08.05.2026 Sonntagseinkauf pragmatisch weiterentwickeln

„Statt auf starre Grenzwerte bei Fläche und Einwohnerzahl zu setzen, sollten wir die Sonntagsöffnung personalloser Märkte dort ermöglichen, wo sie dem tatsächlichen Bedarf der Menschen vor Ort entspricht.“

Weiterlesen

Rede · 08.05.2026 Ersatzschulen nicht am ausgestreckten Arm verhungern lassen!

„Während die Sachkosten für die öffentlichen Schulen laufend angepasst werden, bekommen die Ersatzschulen, Schülerkostensätze basierend auf historischen Sachkosten Berechnungen. In einigen Kommunen kommt es zwischen den Sachkostenbeträgen für Schüler einer öffentlichen Schule und Schülern einer Ersatzschule zu einer erheblichen Differenz zu Lasten der Ersatzschulen.“

Weiterlesen