Pressemitteilung · 11.12.2018 Ein Vorzeigebeispiel für die europäische Idee

Zur Anerkennung des deutsch-dänischen Grenzlands als immaterielles Kulturerbe erklärt die kulturpolitische Sprecherin des des SSW im Landtag, Jette Waldinger-Thiering:

(Nr. 258/2018) Nach Jahrhunderten nationaler Konflikte haben Deutsche und Dänen gezeigt, dass es Wichtigeres gibt, wofür es sich zu kämpfen lohnt: Minderheitenschutz statt Diskriminierung, kulturelle und wirtschaftliche Zusammenarbeit statt  Abgrenzung und Konkurrenz, Völkerverständigung statt Stigmatisierung. Auf diese Weise haben wir uns als Grenzland Schritt für Schritt von einem Gegeneinander über ein Miteinander bis hin zu einem Füreinander entwickelt. Der Erfolg hat viele Mütter und Väter, die über Jahrzehnte auf allen Ebenen für eine Vision gekämpft haben: Eine Grenze, die nicht trennt, sondern vereint. Das deutsch-dänische Grenzland ist der lebende Beweis dafür, wie sich Konflikte friedlich und nachhaltig beilegen lassen, und welches Potential zwei Regionen, die in ihrem jeweiligen Land als strukturschwach gelten, gemeinsam auf die Waage stemmen können. 

Das deutsch-dänische Grenzland ist ein Vorzeigebeispiel für die europäische Idee einer fruchtbaren grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. 
Mit der Anerkennung des Grenzlands als immaterielles Kulturerbe wird diese enorme Leistung nun auch von der UNESCO gewürdigt. Darüber freue ich mich außerordentlich und danke allen, die über Jahrzehnte zu diesem Erfolg beigetragen haben. 

Weitere Artikel

Rede · 07.05.2026 Krieg in Nahost trifft auch Schleswig-Holstein

Zum mündlichen Bericht der Landesregierung über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten erklärt die wirtschafts- und energiepolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:

Weiterlesen

Rede · 08.05.2026 Sonntagseinkauf pragmatisch weiterentwickeln

„Statt auf starre Grenzwerte bei Fläche und Einwohnerzahl zu setzen, sollten wir die Sonntagsöffnung personalloser Märkte dort ermöglichen, wo sie dem tatsächlichen Bedarf der Menschen vor Ort entspricht.“

Weiterlesen

Rede · 08.05.2026 Ersatzschulen nicht am ausgestreckten Arm verhungern lassen!

„Während die Sachkosten für die öffentlichen Schulen laufend angepasst werden, bekommen die Ersatzschulen, Schülerkostensätze basierend auf historischen Sachkosten Berechnungen. In einigen Kommunen kommt es zwischen den Sachkostenbeträgen für Schüler einer öffentlichen Schule und Schülern einer Ersatzschule zu einer erheblichen Differenz zu Lasten der Ersatzschulen.“

Weiterlesen