Pressemitteilung · 26.09.2026 SSW Landesparteitag 2026 Eine starke Stimme für alle Menschen in Schleswig-Holstein

Christian Dirschauer, SSW-Fraktionsvorsitzender im Landtag, Rede zu TOP 5 – Thema des Tages / Dagens aktuelle emne Landtagswahl 2027: Wahl des Spitzenkandidaten:

Christian Dirschauer: 
Mit mir an der Spitze wird der SSW eine starke Stimme sein für alle Menschen in Schleswig-Holstein, die sonst nicht Gehör finden! 

Es gilt das gesprochene Wort.


Kære venner, liiwe waane, liebe Freunde und Freundinnen,
tak for disse fine og varme ord, kære Sybilla. For mig er det en stor ære og et stort ansvar, at landsstyrelsen foreslår mig som spidskandidat for vores SSW til landdagsvalget 2027. Det er et ansvar jeg gerne påtager mig og som jeg vil gøre alt for at udfylde på bedste måde.  

Der har været  langt fra min opvækst  som murersøn og elev på Jens-Jessen-Skolen til i dag at være gruppeformand for SSW i Landdagen. Jeg kommer fra små kår og har intet fået foræret på min vej. Jeg ved hvordan det er at yde en ekstra indsats for at nå sine mål, hvis man ikke på forhånd har de rette forbindelser eller den rigtige baggrund. Min motivation for at gå ind i politikken har altid været og er det stadigvæk idag, at forbedre livssituationen for de helt almindelige mennesker. Alle skal have lige muligheder og chancen for at få et meningsfuldt liv med social sikkerhed og økonomisk tryghed, et godt arbejde, gode uddannelsesrammer og et godt miljø og klima. Det er det samfund jeg vil kæmpe for. Det er det samfund, jeg vil gøre alt for, at vi sammen kan skabe.

At jeg allerede som skoleelev blev medlem i SSW var ikke noget tilfælde. Jeg er et klassisk barn af det danske mindretal i Sydslesvig,  og SSW er derfor mit naturlige politiske hjem, som jeg brænder for. Mit politiske engagement begyndte som 16-årig i SSWU. Siden da har jeg haft næsten alle de poster i vores parti, man kan have – fra SSWU over distrikt og amtet til posten som landsformand. Derfor kender jeg vores parti fra bunden, og jeg ved, at SSW først og fremmest lever af de mange mennesker, der hver dag engagerer sig for vores fælles sag.

Auch mein beruflicher Weg hat mich geprägt. Als Arbeiterkind und Sohn eines Maurers bin ich nicht mit dem sprichwörtlichen goldenen Löffel im Mund aufgewachsen. Ich habe viele Jahre bei der Stadt Flensburg gearbeitet – unter anderem im Ordnungsamt und im Sozialbereich. Acht Jahre war ich freigestellter Personalratsvorsitzender und über viele Jahre aktiver Gewerkschafter.

Durch meine Herkunft, meinen beruflichen Weg und mein politisches Engagement habe ich Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen und ihre Herausforderungen kennengelernt. Ich weiß, wie wichtig soziale Sicherheit, gute Arbeit und echte Chancen sind. Und ich habe gelernt, wie wichtig es ist, den Menschen zuzuhören, gerade denen, die sonst nicht immer Gehör finden. Diese Erfahrungen prägen mich – und sie prägen meine Politik bis heute.

Seitdem ich 2020 als Nachfolger von unserem Ehrenvorsitzenden Flemming Meyer in den Schleswig-Holsteinischen Landtag eingezogen bin, liegen meine politischen Schwerpunkte vor allem bei sozialer Gerechtigkeit, einer solidarischen Finanzpolitik, der Stärkung unseres strukturschwachen nördlichen Landesteils und natürlich bei einer unserer vornehmsten Aufgabe als SSW: der Minderheitenpolitik.

Og netop på dette område har vi opnået en hel del i de seneste år. Tre resultater er personligt særligt vigtige for mig: Jeg har kæmpet målrettet for, at vores nationale mindretal også får deres del af delstatens store investeringsprogrammer. Og det er lykkedes: 10 millioner euro fra LuKIFG-midlerne står til rådighed for investeringer i vores mindretals institutioner.

Efter lange forhandlinger er det desuden lykkedes os at sikre op til 1,5 millioner euro til kvalificering af pædagogmedhjælpere i vores dagsinstitutioner.
Og da man ville afskaffe de kommunale mindretalsberetninger, satte vi os konsekvent imod det – og opnåede, at de bliver bevaret.

Disse tre eksempler er blot nogle af de mange resultater, vores landdagsgruppe har opnået. Og for mig viser de én ting: Det nytter at være vedholdende og kæmpe for det, vi tror på.

Kære venner, 
wenn ihr mich heute zu eurem Spitzenkandidaten zur Landtagswahl 2027 macht, sollt ihr Wissen, dass ihr einen Kandidaten wählt, der sich mit aller Kraft und Herz und Seele für die Bürgerinnen und Bürger einsetzen wird.  Mit mir an der Spitze wird der SSW eine starke Stimme sein für alle Menschen in Schleswig-Holstein die sonst nicht Gehör finden. Als Minderheitenpolitiker bin ich es gewohnt, für die Gleichstellungsinteressen unserer Minderheiten zu kämpfen. Das schärft zugleich den Blick für alle Bevölkerungsgruppen, die sich von der Politik übersehen oder übergangen fühlen. Deshalb sind mir insbesondere soziale Angelegenheiten und die Bedürfnisse der ganz einfachen Menschen so wichtig. Dafür werde ich politisch kämpfen!

Dabei werde ich mich von unseren skandinavischen Freundinnen und Freunden inspirieren lassen. Mehr Norden tut Schleswig-Holstein gut! Keine einzige Partei in Schleswig-Holstein hat so enge Verbindungen nach Dänemark wie der SSW und lässt sich in seiner Politik vom Norden inspirieren. Das gilt insbesondere für den skandinavischen Wohlfahrtsstaat, der für mich und für uns immer noch ein Vorbild ist mit seiner sozialen Verantwortung und seiner viel besseren Chancengleichheit für alle Bürgerinnen und Bürger. Das ist ein Leitbild, das für mich von großer Bedeutung ist. Auch die deutsch-dänische Zusammenarbeit ist für mich eine Herzensangelegenheit. Gerade auch in der Arbeitsmarkt- und Umweltpolitik sehe ich viele Entwicklungschancen für eine noch bessere grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

Kære venner,
eines ist auf jeden Fall auch klar für mich: Wenn ihr mich zum Spitzenkandidaten des SSW wählt, werde ich weiter hart daran arbeiten, dass die Menschen in Schleswig-Holstein entlastet werden. Der SSW will, dass der Staat die Menschen in die Lage versetzt am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und notwendige Veränderungen mitzugehen, statt ihnen lediglich neue Anforderungen und Belastungen aufzuerlegen.

Wenn ihr mich zum SSW-Spitzenkandidaten wählt, werde ich mich für den Mittelstand in Schleswig-Holstein einsetzen. Aus einer Handwerkerfamilie kommend weiß ich mit welchen bürokratischen und finanziellen Hürden unsere mittelständischen Betriebe im Land zu kämpfen haben. Und das ist mit den Jahren wahrlich nicht einfacher geworden. Denn während Prestigeprojekte wie Northvolt Steuermillionen hinterhergeworfen werden, muss der Handwerksmeister um die Ecke ohne Förderung auskommen. Es wird Zeit, dass wir wieder zuerst die heimische, regionale Wirtschaft unterstützen, die dieses Land doch am Laufen hält. Dafür stehe ich. Dafür steht der SSW.

Die Umsetzung aller dieser politischen Ziele gerät aber in Gefahr, wenn wir keinen Staat mehr haben, der funktioniert. Dies gilt insbesondere für die kommunale Ebene, die vor enormen finanziellen Herausforderungen steht. Ich komme selbst aus der Verwaltung einer Kommune und kenne die zunehmend schlechteren Rahmenbedingungen, mit denen die Mitarbeiter und die Kommunalpolitiker vor Ort zu kämpfen haben. So geht das nicht weiter. Wer Vertrauen in die demokratische Politik erhalten will, muss zeigen, dass demokratische Institutionen tatsächlich Probleme lösen können. Die Menschen erwarten keine Wunder. Sie erwarten nur, dass die Dinge funktionieren. Daran will ich mitwirken.

In diesen herausfordernden Zeiten mit Kriegen, Klima- und Energiekrisen sowie Sparzwängen können sich die Menschen in Schleswig-Holstein darauf verlassen, dass sie der SSW nicht im Stich lässt. Wir nehmen die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger ernst und haben ein politisches Angebot, dieses Land in eine sozialere, skandinavische und grünere Zukunft zu führen.

Das geht aber nur wenn der SSW wieder so stark wie möglich in den Landtag einzieht. Daher ist es unser klares Ziel wieder mindestens mit Fraktionsstärke im Schleswig-Holsteinischen Landtag vertreten zu sein.  Der SSW hat in seiner langen Geschichte gezeigt, dass wir mit konstruktiver Opposition viel für die Menschen erreichen können. Daher ist es nicht unser unbedingtes Ziel Teil der Landesregierung zu werden. Aber der SSW wird das Land nicht unregierbar machen. Für uns ist entscheidend wie wir am besten unsere politischen Ziele und Forderungen für die Bürgerinnen und Bürger umsetzen können. Wir gehen daher ohne Koalitionsaussage in diese Landtagswahl. Wir sprechen mit allen demokratischen Parteien. Entscheidend ist für uns, wo wir nach der Wahl am meisten für die Menschen in Schleswig-Holstein erreichen können.

Für diese Ziele werde ich mich auch weiterhin mit ganzer Kraft einsetzen. Ich bin bereit, Verantwortung zu übernehmen und diesen Weg gemeinsam mit euch zu gehen.

Kære venner,
jeg glæder mig sammen med jer og de mange gode kandidater at føre valgkamp og igen vise hvad vi som mindretalsparti har at byde borgerne i dette land. For kun med jeres opbakning  kan vi i fælleskab få et godt valgresultat for vores SSW – verdens bedste parti. Det ville glæde mig meget, hvis i vil støtte mig som spidskandidat.

 

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