Pressemitteilung · 28.04.2006 Flensburgs Frischluftschneisen dürfen nicht bebaut werden

Die SSW-Ratsfraktion will sich dafür einsetzen, dass die Frischluftzufuhr zur Innenstadt nicht durch Bauvorhaben beeinträchtigt wird.

„Die Pläne der Verwaltung für neue Baugebiete unter anderem am Wasserturm können dazu führen, dass die so genannten Frischluftschneisen blockiert werden. Mehrere Expertisen haben schon früher bewiesen, dass diese grünen Schneisen von Bebauung freigehalten werden müssen, um den Zustrom frischer Luft zur Innenstadt zu sichern.

Der SSW wird deshalb im Planungsausschuss vorschlagen, diese Grüngürtel zu bewahren und von Bebauung frei zu halten, um die Bewohner und Besucher der Innenstadt vor Smog zu schützen“, erklärt der SSW-Fraktionsvorsitzende Gerhard Bethge nach einer Klausursitzung der Ratsfraktion.

Auf der Arbeitstagung nahm die SSW-Fraktion auch Abschied von Gerhard Maas, der sieben Jahre lang an der Spitze der Fraktion stand. Er hatte sein Mandat im Dezember aus beruflichen Gründen zurückgegeben. Die Ratsmitglieder dankten Maas für seine langjährige, treue Parteiarbeit und das Engagement in der Ratsversammlung.
  



Weitere Artikel

Rede · 07.05.2026 Krieg in Nahost trifft auch Schleswig-Holstein

Zum mündlichen Bericht der Landesregierung über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten erklärt die wirtschafts- und energiepolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:

Weiterlesen

Rede · 07.05.2026 Neue Lehrkräfte motivieren und nicht allein lassen!

„Warum soll sich jemand für den Schuldienst interessieren, wenn er oder sie nur von frustrierenden und negativen Erfahrungen hört? Ohne ein vernünftiges Mentoren-System gräbt sich das Ministerium das Wasser für die eigene Kampagne ab: nämlich die Schulen für motivierte Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger attraktiv zu machen.“

Weiterlesen

Rede · 07.05.2026 Faire Wettbewerbsbedingungen für gute Arbeit in Schleswig-Holstein

„Ein Tariftreuegesetz sorgt dafür, dass nicht derjenige den Zuschlag bekommt, der am billigsten kalkuliert - sondern derjenige, der gute Arbeit leistet und faire Bedingungen bietet. Das ist nicht nur eine Frage der sozialen Gerechtigkeit. Das ist auch eine Frage der wirtschaftlichen Vernunft. Denn gute Arbeit entsteht dort, wo Menschen ordentlich bezahlt werden, wo sie Perspektiven haben und wo Unternehmen langfristig denken können.“

Weiterlesen