Pressemitteilung · 10.10.2001 Frasche noome for frasche toorpe*Zweisprachige Ortsschilder in Nordfriesland

Der friesische SSW-Landtagsabgeordnete Lars Harms aus Koldenbüttel begrüßte einen Gesetzentwurf von Bundesinnenminister Otto Schily, durch den die Umsetzung der Charta der Regional- und Minderheitensprachen in Deutschland verbessert werden soll. U.a. wird der Gebrauch von zweisprachigen Ortsnamen zum Beispiel in Nordfriesland oder in Niedersachsen (bei den Saterfriesen) durch das Gesetz offiziell zugelassen werden:

„Damit ist die ursprüngliche Initiative der „Foriining for Nationale Friiske“ endlich gesetzlich abgesichert worden. Bisher durften zweisprachige Ortschilder nur auf der Grundlage einer Verordnung der Landesregierung aufgestellt werden. Leider sind aber mit dieser gesetzlichen Absicherung – wie es aussieht - keinerlei finanzielle Ansprüche verbunden und damit bleibt es weiter Aufgabe der Kommunen die Ortschilder zu finanzieren,“ so Harms.

Zwar bestehe bei den Kommunen grundsätzlich Bereitschaft zweisprachige Ortschilder zuzulassen. Aber dieses scheitere oft an den Kosten. Hier muss also aus Sicht des SSW im Gesetzentwurf nachgebessert werden.

„Es bleibt aber weiterhin eine Aufgabe, die Förderung der Kultur und Sprache der Friesen mit Planungssicherheit zu versehen, damit hier mit einer langfristigen Perspektive gearbeitet werden kann, so Harms abschließend .

*Friesische Namen für friesische Dörfer

Weitere Artikel

Pressemitteilung · 23.01.2026 Energiepolitik ohne Lernkurve

Zur heute vom Spiegel veröffentlichten Analyse "An Trumps Gas-Tropf" erklärt die energiepolitische Sprecherin, Sybilla Nitsch:

Weiterlesen

Pressemitteilung · Kiel · 22.01.2026 Unterstützung für Gaarden: Ehrlichkeit statt Wahlkampf

Zur Diskussion um die Situation in Gaarden erklärt der Vorsitzende der SSW-Ratsfraktion Kiel, Ratsherr Marcel Schmidt:

Weiterlesen

Pressemitteilung · 22.01.2026 Pflegekosten laufen aus dem Ruder – Landesregierung verweigert Erste Hilfe

Wie der Verband der Ersatzkassen (vdek) berichtet, ist die Eigenbeteiligung für einen Pflegeheimplatz in Schleswig-Holstein erneut gestiegen und hat erstmals die 3.000 Euro-Marke geknackt. Dazu erklärt der sozialpolitische Sprecher und Fraktionsvorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

Weiterlesen