Pressemitteilung · 28.01.2011 Giftmüll in Brunsbüttel: Warum haben alle versagt?

Zu r heutigen Unterrichtung des Landtags-Umweltausschusses über die ungenehmigte Lagerung großer Mengen von Giftmüll aus der Ukraine bei der Sondermüllverbrennungsanlage SAVA in Brunsbüttel erklärt der umweltpolitische Sprecher der SSW-Landtagsfraktion, Flemming Meyer:

„Es geht hier nicht nur um offenbar kriminelles Verhalten in der Ukraine, sondern auch um massive Versäumnisse in Schleswig-Holstein. Wären nicht eins der 17000 Fässer in Brand geraten, dann wüssten die Aufsichtsbehörden in Schleswig-Holstein möglicherweise heute immer noch nicht, dass 800 Tonnen hochgiftiger Sondermüll zu viel in Brunsbüttel herumstehen. Wenn die erste Sicherung überstanden ist, muss die Landesregierung lückenlos aufklären, weshalb die zuständige Firma SAVAden Behörden die zu viel gelieferten 800 Tonnen Gift nicht umgehend gemeldet hat und weshalb alle Kontrollmechanismen im Land versagt haben. So etwas darf es nie wieder geben.“

Weitere Artikel

Pressemitteilung · 30.09.2026 Minderheitenberichte: Jetzt ist der Erhalt auch parlamentarisch festgezurrt

Der Innen- und Rechtsausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtags hat heute den gemeinsamen Änderungsantrag von SSW, CDU und Bündnis 90/Die Grünen zum Erhalt der kommunalen Minderheitenberichte beschlossen. Damit ist die ursprünglich von der Landesregierung geplante Streichung der Berichtspflicht vom Tisch. Hierzu erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

Weiterlesen

Rede · 08.10.2026 Die Bilanz der E-akte ist katastrophal!

„Fast zwei-Drittel der Teilnehmenden einer Umfrage der Neuen Richter*innenvereinigung sehen einen Mehraufwand durch die Einführung der E-Akte in ihrer täglichen Arbeit. Dieser Mehraufwand wird auf ca. 24% geschätzt. Mehraufwände, die vor allem die Arbeitsfähigkeit der Gerichte zusätzlich beeinträchtigt.“

Weiterlesen

Rede · 08.10.2026 Mobilitätsgarantie - Mehr Inhalt, weniger Branding!

„Die Mobilitätsgarantie kann sich nun zu anderen Projekten gesellen, die ebenfalls nicht auf den Markt gekommen sind, wie etwa die Fertigstellung der A20 oder die Ansiedlung eines schwedischen Großunternehmens an der Westküste. Man könnte es fast schon den Markt der Unmöglichkeiten nennen.“

Weiterlesen