Pressemitteilung · 28.01.2011 Giftmüll in Brunsbüttel: Warum haben alle versagt?

Zu r heutigen Unterrichtung des Landtags-Umweltausschusses über die ungenehmigte Lagerung großer Mengen von Giftmüll aus der Ukraine bei der Sondermüllverbrennungsanlage SAVA in Brunsbüttel erklärt der umweltpolitische Sprecher der SSW-Landtagsfraktion, Flemming Meyer:

„Es geht hier nicht nur um offenbar kriminelles Verhalten in der Ukraine, sondern auch um massive Versäumnisse in Schleswig-Holstein. Wären nicht eins der 17000 Fässer in Brand geraten, dann wüssten die Aufsichtsbehörden in Schleswig-Holstein möglicherweise heute immer noch nicht, dass 800 Tonnen hochgiftiger Sondermüll zu viel in Brunsbüttel herumstehen. Wenn die erste Sicherung überstanden ist, muss die Landesregierung lückenlos aufklären, weshalb die zuständige Firma SAVAden Behörden die zu viel gelieferten 800 Tonnen Gift nicht umgehend gemeldet hat und weshalb alle Kontrollmechanismen im Land versagt haben. So etwas darf es nie wieder geben.“

Weitere Artikel

Pressemitteilung · 22.10.2020 Auch kleine Grenzübergänge müssen geöffnet bleiben

Zu den heute vom dänischen Außenministerium bekanntgegebenen Reisewarnungen erklärt der Landesvorsitzende des SSW, Flemming Meyer:

Weiterlesen
Lars Harms am Meer

Pressemitteilung · 21.10.2020 Zutiefst enttäuschend

In seinem Antrag „Solidarität mit den kurdischen Minderheiten“ hatte sich der SSW für eine Bundesratsinitiative zur Aufhebung des geltenden PKK-Betätigungsverbots ausgesprochen. In der heutigen Sitzung des Innen- und Rechtsausschusses lehnten Jamaika und SPD nicht nur eine schriftliche Anhörung zum Thema ab, sondern auch den Antrag in der Sache. Hierzu erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms:

Weiterlesen

Pressemitteilung · Kiel · 21.10.2020 SSW-Ratsfraktion zu den Pollern am Bebelplatz: weder gut für die Verkehrswende noch für die Stadteilentwicklung

Die SSW-Ratsfraktion verurteilt das unabgesprochene Aufstellen von Pollern am Elmschenhagener Bebelplatz als missglückten Beitrag zur Verkehrswende und in der Gesamtschau als Symptom einer unzureichenden Entwicklungspolitik für die Kieler Stadtteile. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende Ratsherr Marcel Schmidt:

Weiterlesen