Pressemitteilung · 05.08.2020 Gute Vorbereitung geht anders

Zum Pressegespräch der Bildungsministerin anlässlich des Schuljahresbeginns erklärt die bildungspolitische Sprecherin des SSW im Landtag, Jette Waldinger-Thiering:

"Nach dieser Pressekonferenz bin ich nun doch etwas irritiert. Nach den sechs Wochen Sommerferien hatte ich auf ein zuverlässiges Rahmenkonzept gehofft, das unseren Schulen Handlungssicherheit gibt. Nun haben wir stattdessen mal wieder lockere Empfehlungen, mit denen die Ministerin die Schulen sich selbst überlässt. Eine Handlungsorientierung bei einem Ausbruch werde derzeit noch erarbeitet - unsere Schulen starten also mit vielen Fragezeichen ins neue Schuljahr.
Sowohl die Angestellten an den Schulen, als auch die SchülerInnen und deren Eltern sollten sich aber auf die Ministerin verlassen können.
Besonders SchülerInnen und Lehrkräften, die einer Risikogruppe angehören, wird das schwer fallen. Eine Maskenpflicht auf den Gängen und überall da, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, wäre nicht nur ein wirksamer, sondern auch ein sichtbarer Schutz gewesen."
 

Weitere Artikel

Pressemitteilung · 11.09.2026 Versäumte Lebensmittelkontrollen: Schmachtenberg muss Farbe bekennen

Nach einer Auswertung von Foodwatch ist 2025 mehr als ein Drittel der vorgeschriebenen Lebensmittelkontrollen in Schleswig-Holstein ausgefallen. Hierzu erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

Weiterlesen

Rede · 17.09.2026 Leihmutterschaft: Es bleibt immer ein Risiko für Missbrauch

„Reproduktive Selbstbestimmung bedeutet nicht nur die Selbstbestimmung der Menschen mit Kinderwunsch. Sie bedeutet genauso die körperliche und soziale Selbstbestimmung der Frauen, deren Eizellen oder Körper dafür benötigt werden. Und deshalb ist für uns die Legalisierung der Leihmutterschaft nicht verhandelbar.“

Weiterlesen

Rede · 17.09.2026 Gesunder Menschenverstand ist die bessere Task Force

„Es ist wichtig, dass auch künftig europäische Fördermittel direkt in die Regionen fließen. Die Strukturen, über die wir vor Ort verfügen, haben sich bewährt, die Kooperationspartner kennen sich. Das darf nicht verloren gehen.“

Weiterlesen