Pressemitteilung · 01.12.2005 KiTa-Gesetz: Bildungsziele müssen individuelle Fähigkeiten berücksichtigen

Der SSW hat heute im Landtags-Sozialausschuss einen Änderungsantrag (Umdruck 16/394) zum Kindertagesstättengesetz eingebracht. Der SSW-Abgeordnete Lars Harms fordert unter anderem, dass für jedes Kind ein individuelles Bildungsziel festgelegt werden muss und dass die besondere Entwicklung behinderter Kinder besser berücksichtigt wird.

„Im Gesetzentwurf der Landesregierung werden für die Kindertagesstätten Bildungsziele formuliert, ohne zu berücksichtigen, dass Kinder unterschiedliche Voraussetzungen mitbringen. Deshalb fordern wir, dass die individuellen Kompetenzen und der Entwicklungsstand des Kindes im Mittelpunkt stehen müssen. Dieses gilt auch für Kinder mit Behinderungen, bei denen die Berücksichtigung des individuellen Standpunkts noch in besonderem Maße wichtig ist“, erklärt Lars Harms.

Darüber hinaus fordert der SSW in seinem Antrag, dass die Förderung der Sprache und Kultur der dänischen und friesischen Minderheiten durch Kindertagesstätten ebenfalls als gesetzliches Bildungsziel verankert wird.


Den Änderungsantrag des SSW zum Kindertagesstättengesetz finden Sie hier

Weitere Artikel

Pressemitteilung · 15.04.2026 Missunde III: Der Koalition fliegt die eigene Arroganz um die Ohren

Anlässlich der heutigen Beratungen im Wirtschaftsausschuss zur Missunde III erklärt die wirtschaftspolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:

Weiterlesen

Pressemitteilung · 14.04.2026 Munition im Meer: Bergung muss oberste Priorität haben!

Anlässlich des heutigen MUNIMAR-Workshops zum Umgang mit Munition im Meer erklärt der umweltpolitische Sprecher der SSW-Landtagsfraktion, Dr. Michael Schunck:

Weiterlesen

Veranstaltung · Flensburg · 18.04.2026 Brunch und Diskussion, Frauenrechte und Krankenhauspolitik in Flensburg

Nach der Übernahme des DIAKO-Krankenhauses durch den Malteserorden steht im Raum, dass Schwangerschaftsabbrüche dort künftig nicht mehr angeboten werden. Das wirft wichtige Fragen auf: zur medizinischen Versorgung in der Region, zu politischen Verantwortlichkeiten – und vor allem zu den Rechten von Frauen.Wir laden ein zu einem Brunch mit anschließender Diskussion, um genau darüber offen und sachlich zu sprechen.

Weiterlesen