Pressemitteilung · 19.10.2000 Krankenhausplanung: Flensburg muss endlich Kinder- und Jugendpsychiater bekommen - Diako und Franziskus sind gut gerüstet

Anlässlich der Beratung des Landtages über die Krankenhausplanung des Landes erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der SSW-Landtagsgruppe und Flensburger Abgeordnete, Silke Hinrichsen:

"Die jetzt von der Ministerin vorgestellten Planungsempfehlungen, wonach im nächsten Jahr in Flensburger Krankenhäusern 21 von 871 Betten stillgelegt werden sollen, wird die Krankenversorgung in Flensburg nicht beeinträchtigen. Die Krankenhäuser in Schleswig-Holstein werden sich aber in den nächsten Jahren auf die ab 2003 geltende leistungsbezogene Abrechnung einstellen müssen. Das wird nicht leicht. Ich bin dennoch sicher, dass die Krankenhäuser in Flensburg dieses schaffen. Die geplante enge Zusammenarbeit zwischen der Diakonissenanstalt und dem St. Franziskus-Hospital ist vorbildlich. Die Verantwortlichen in den beiden Häuser haben weitsichtig erkannt, dass die Zukunft in einer arbeitsteiligen Partnerschaft liegt. Flensburg wird für den zukünftigen Wettbewerb vorbildlich gut gerüstet sein.

Jetzt geht es vor allem darum, die Versorgungslücke bei den psychiatrischen Hilfen für Kinder und Jugendliche zu schliessen. Flensburg hat im Gegensatz zu den anderen Städten in diesem Bereich weder niedergelassene Spezialisten noch eine Institutsambulanz. Es ist den betroffenen Flensburger Kindern nicht länger zuzumuten, dafür nach Schleswig reisen zu müssen. Die Behandlung muss endlich nah bei den Eltern erfolgen. Ich hoffe, dass wir die Beteiligtenrunde der Krankenhausplanung hiervon noch überzeugen können."

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