Pressemitteilung · 28.09.2007 Oppositionsantrag/Neuwahlen: Die Gemeinsamkeiten von CDU und SPD sind verbraucht

Bei der heutigen Pressekonferenz von FDP, Bündnis 90/Die Grünen und SSW zum Oppositionsantrag zur Selbstauflösung des Landtages sagte die Vorsitzende des SSW im Landtag, Anke Spoorendonk:

"Zur Mitte der 16. Wahlperiode des Landtags wird immer deutlicher, dass die begrenzten Gemeinsamkeiten der Großen Koalition verbraucht sind. Die politische Basis für dieses Bündnis ist zerbröckelt, denn nach dem Hickhack der letzten zwei Jahre haben die beiden letzten großen Projekte dieser Koalition -  die Verwaltungsstrukturreform und der Doppelhaushalt 2009/2010 - keine realistische Chance auf Erfolg.

Hinzu kommt, dass das Ansehen der Landesregierung und des Landtages unter der Großen Koalition massiv leidet. Trotz aller Besserungsversprechen hagelt es zwischen den Regierungsparteien immer wieder Beschimpfungen, Drohungen und Rücktrittsforderungen. Diesen endlosen Rosenkrieg kann die Große Koalition den Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteinern nicht noch weitere zweieinhalb Jahre zumuten. Trotz zahlreicher Therapieversuche hat sich die zerrüttete Beziehung nicht kitten lassen. Daran ändert auch die Versetzung Ralf Stegners nichts. Deshalb wäre es das Beste für alle, wenn die Fraktionen von CDU und SPD sich endlich ein Herz nähmen und dieses Drama beendeten.

Nur die Abgeordneten von CDU und SPD selbst können verhindern, dass die Große Koalition sich aus machtpolitischen Gründen zweieinhalb Jahre weiter durchwurschtelt und einer zukunftsorientierten Politik den Weg verbaut. Im Vordergrund der Landespolitik für Schleswig-Holstein dürfen nicht das Bangen um das eigene Mandat, um die Große Koalition auf Bundesebene oder um die Landtagswahlen in Hamburg, Niedersachsen und Hessen stehen. Unsere Richtschnur muss das Wohl des Landes Schleswig-Holstein und seiner Menschen sein und ihnen ist am besten mit Neuwahlen gedient.“

  

Weitere Artikel

Pressemitteilung · 22.01.2026 Schwarz-grüne Energiepolitik: Trump statt Putin

Zur aktuellen Auswertung der Deutschen Umwelthilfe zu den deutschen LNG-Importen erklärt Sybilla Nitsch, wirtschafts- und energiepolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion:

Weiterlesen

Pressemitteilung · Kiel · 22.01.2026 Unterstützung für Gaarden: Ehrlichkeit statt Wahlkampf

Zur Diskussion um die Situation in Gaarden erklärt der Vorsitzende der SSW-Ratsfraktion Kiel, Ratsherr Marcel Schmidt:

Weiterlesen

Pressemitteilung · 22.01.2026 Pflegekosten laufen aus dem Ruder – Landesregierung verweigert Erste Hilfe

Wie der Verband der Ersatzkassen (vdek) berichtet, ist die Eigenbeteiligung für einen Pflegeheimplatz in Schleswig-Holstein erneut gestiegen und hat erstmals die 3.000 Euro-Marke geknackt. Dazu erklärt der sozialpolitische Sprecher und Fraktionsvorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

Weiterlesen