Pressemitteilung · 09.03.2016 „So etwas braucht kein Schwein“

Die SSW-Abgeordneten Lars Harms und Flemming Meyer werfen der CDU-Fraktion im Landtag vor, ohne Grundlage Ressentiments gegen Minderheiten zu schüren.

Mit ihrer Forderung, es müsse Schweinefleisch in öffentlichen Kantinen, Kitas und Schulen angeboten werden, spreche die CDU kein Problem an, sondern versuche ein künstliches Problem zu schaffen. Dabei bediene sie sich suggestiver Argumente, die man sonst eher von Parteien kennt, die als wenig stubenrein gelten. Der CDU-Antrag würde den Eindruck vermitteln, dass deutsche Werte über Bord geworfen werden müssten, um den Bedürfnissen von Minderheiten Genüge zu tun, sagte Flemming Meyer. Damit mache die CDU Schweinefleisch zum Vehikel für eine Flüchtlingsdebatte. „Es geht der CDU hierbei aber nicht um die Integration von Flüchtlingen. Vielmehr geht es um Assimilation“, so Meyer. 

Auch der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms, reagierte deutlich verärgert: „Ohne Grund Ressentiments gegen Gruppen zu schüren ist das Werk von Schweinepriestern. So etwas braucht kein Schwein“. 

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